Darlehen

Darlehen

by KreditJoe
Lesedauer: 42 Minuten

Unter einem Darlehen versteht man eine befristete Überlassung einer beliebigen Geldsumme. Darlehen werden von Banken und Sparkassen vergeben. Das Kreditgeschäft ist in den letzten Jahren sehr vielfältig geworden. Früher gab es ausschließlich Fillialbanken, welche ihre Produkte vermarkteten. Heute hat sich der Markt erweitert. Besonders die Zahl der Onlineanbieter hat sich stark erhöht.

Die Kreditinstitute, welche Ihre Finanzprodukte ausschließlich über das Internet anbieten bezeichnet man als Onlinebanken/ Direktbanken und zeichnen sich dadurch aus, das ihre Kreditprodukte zumeist billiger sind als die der Hausbanken. Dies kommt vor allem dadurch zu Stande, das die Onlinebanken keine Kosten im Fillialbereich haben. Egal ob es sich um eine Onlinebank oder eine Hausbank handelt, bei beiden Bankformen muss der Kreditnehmer die Kreditsumme mit einem bestimmten Zins zurückzahlen. Bei den Kreditzinsen sollte man zwischen dem Nominalzins und dem Effektivzins unterscheiden.

Der Nominalzins enthält im Gegensatz zum Effektivzins nicht die Zusatzkosten, welche den Zins beeinflussen, wie zum Beispiel die Kreditprovision, die Bearbeitungsgebühren sowie die so genannten Sollzinsen. Es gibt viele verschiedene Arten von Krediten, welche zumeist einem bestimmten Zweck unterliegen und deshalb auch unterschiedliche Konditionen haben. Die bekanntesten Kreditformen sind der Autokredit, der Immobilienkredit und der Sofortkredit. Egal welchen Kredit Sie in Anspruch nehmen, in jedem Fall sollten Sie die bestehenden Konditionen mit einander vergleichen. Dazu können Sie zum Beispiel einen Kreditrechner/ Darlehnsrechner nutzen.

Mit einem Kreditrechner können Sie einen Darlehen Vergleich schnell und einfach durchführen. Dazu müssen Sie lediglich einige Eckdaten in den Rechner eingeben und darauf hin ermittelt der Rechner einige Angebote für Sie, welche auf Ihre Ansprüche zutreffen. Momentan sind Darlehen eine besonders attraktive Möglichkeit Zahlungsengpässe zu überbrücken, da die Darlehnszinsen momentan sehr niedrig sind.

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Immer mehr Menschen müssen sich mit dem Thema Darlehen auseinandersetzen. Die Gründe dafür sind recht unterschiedlich. Leider jedoch steht im Vordergrund das die Schere zwischen reich und arm immer weiter aufklappt. Teilweise wird nur kurzfristig Geld benötigt, um ein Tief zu überwinden. Manchmal sind es Sonderangebote, die dazu führen. Weshalb auch immer ein Darlehen benötigt wird, ist eigentlich nicht so wichtig. In jedem Fall sollte man gut informiert sein.

Inhalt

Geschichte des Geldverleihens

Es ist kaum zu glauben, dass schon um 3.000 v. Chr. damit begonnen wurde, Geld zu verleihen. In Mesopotamien sind die Anfänge des Kreditwesens einzuordnen. Münzen, die dafür zwingend notwendig wurden, sind im 7. Jahrhundert, vor allem im antiken Griechenland, geprägt wurden. Schon zu dieser Zeit war bei den Geschäften des Geldverleihens die Frage der Zinshöhe sehr vordergründig.

Unterschied zwischen Darlehen und Kredit

Oft stellen sich Menschen, die sich mit dem Thema Geld leihen noch nicht befasst haben die Frage, was der Unterschied zwischen einem Kredit und einem Darlehen ist. Für eine Geldanleihe wäre das Darlehen die korrektere Bezeichnung. Es ist die übergeordnete Stufe im Vergleich zum Kredit. Bei dem Leihen von Geld oder der Beschaffung von Fremdkapital ist der Betrag bei einem Darlehen meist höher. Der Vergleich der Laufzeiten, die meist länger sind, ist ein weiterer Unterschied.

Bei den Kreditformen sind es kurzfristige Kredite. Diese werden in der Regel bereits nach einem Jahr abgezahlt. Bei den mittelfristigen Krediten beträgt die Laufzeit zwischen 1 und 4 Jahren. Kredite, die diesen Zeitraum überschreiten, werden als langfristige Kredite bezeichnet.

Markant für ein Darlehen sind auch die geforderten Sicherheiten. Können diese bei einem Kredit mit der Bank individuell vereinbart werden, sind es bei einem Darlehen meist Hypotheken.

Die zu entrichtenden Zinsen sind bei einem Darlehen meist niedriger. Dies hängt mit dem hohen Betrag, welcher geliehen wird und die darauf festgelegten, meist recht langen Laufzeiten, zusammen.

Darlehensarten

In der Regel werden vier verschiedene Darlehensarten vorgefunden.

Am Ende der Laufzeit wird in einer Summe das Fälligkeitsdarlehen ausgezahlt. Nur die festgelegten Zinsen fallen in der gesamten Laufzeit an. Banken sichern sich in der Regel durch einen Ersatz für die nicht zu tätigenden Tilgungen ab. Der Darlehensnehmer hat daher an den Darlehensgeber eine Lebensversicherung oder einen Bausparvertrag abzutreten.

Zwischen dem Darlehensnehmer und dem Darlehensgeber wird das Annuitätendarlehen am häufigsten vereinbart. Wird von einem Tilgungsdarlehen oder einem Amortisationsdarlehen gesprochen handelt es sich ebenfalls um ein Annuitätendarlehen. Mit dem Darlehensnehmer wir eine Zinsbindung vereinbart. Es bedeutet, dass im Jahr eine konstante Leistung an den Darlehensgeber überwiesen wird. Daher auch die Bezeichnung Annuität. In diesem Betrag sind sowohl der Anteil der Tilgung als auch die Zinsen enthalten. Die Zahlungen sind entweder monatlich, im Quartal oder im ½ -jährlich zu entrichten. Diese wurde bei Vertragsabschluss festgelegt.

Für eine Finanzierung einer Immobilie wird nicht das Annuitätendarlehen, sondern das Forward-Darlehen beantragt. Dieses Darlehen hat eine Vorlaufzeit. Diese kann einen Zeitraum von bis zu 60 Monaten umfassen. Erst nach der festlegten Vorlaufzeit, wird die Summe, welche vereinbart wurde, ausgezahlt. Die Forward-Periode, also der Zeitraum zwischen Vertragsabschluss und Beginn der Laufzeit, ist befreit von Kosten wie den Bereitstellungszinsen und auch den Kreditzinsen.

Bei einem Abzahlungsdarlehen bleibt die Höhe der Tilgung konstant. Der Anteil der Zinsen hingegen sinkt im Laufe der Zeit. Dies ist auch der markante Unterschied zum Annuitätsdarlehen, wo es sich genau umgekehrt verhält. Vereinbart kann zwischen dem Darlehensnehmer und dem Darlehensgeber ein Tilgungssatz, welcher sich erhöht.

Kreditarten

Anders als bei den Darlehen verhält es sich mit Krediten. Diese werden unterschieden in Kredite nach Besonderheiten, nach Kreditnehmer, nach Kreditgeber und nach Verwendungszweck.

Kredite nach Besonderheiten

 

Onlinekredit

Hier rangiert inzwischen der Onlinekredit an erster Stelle. Kunden nutzen in aus diversen Gründen. Bereits nach wenigen Minuten ist klar, ob der Antrag bewilligt oder abgelehnt wurde. Viele Anbieter verzichten auf eine Schufa-Auskunft. Bearbeitungsgebühren werden in der Regel ebenfalls nicht erhoben.

Kredit ohne Schufa

Für viele Kreditsuchende wird es oft schwierig einen Kredit bewilligt zu bekommen, wenn sie bereits diesbezüglich Verpflichtungen eingegangen sind. Die Kreditanbieter melden, mit Zustimmung des Kunden, die Kreditaufnahme der Schufa (Schutzgemeinschaft für allgemeine Kreditsicherung). Dort befragen sich auch die Kreditinstitute und Banken, ob negative Einträge vorliegen. Schließlich wollen sie sicherstellen, dass sie ihr geliehenes Geld, entsprechend des abgeschlossenen Vertrages, auch zurückerhalten. Kunden, die schon mehrere Kredite nicht bedienen konnten, suchen nach Anbietern, welche auf eine solche Auskunft verzichten. Seriöse Anbieter jedoch werden dies nicht tun.

Besteht jedoch schon ein Eintrag bei der Schufa, ist dies nicht gleichzusetzen, dass der beantragte Kredit abgelehnt wird. Hierfür wird ein sogenanntes Score-Verfahren angewandt. Damit wird das Ausfallrisiko für den Kreditgeber berechnet. Die Bewertungen werden wie folgt vorgenommen:

  • bis 97,5 % sehr geringes Ausfallrisiko
  • 95 – 97,5 % geringes bis überschaubares Ausfallrisiko
  • 90 – 95 % Ausfallrisiko zufriedenstellend bis erhöht
  • 80 – 90 % Ausfallrisiko ist deutlich erhöht
  • 50 – 80 % sehr hohes Ausfallrisiko
  • unter 50 % Ausfallrisiko ist sehr kritisch

Schweizer Kredit

Um bei der Kreditvergabe ohne Schufa zu bleiben, bietet sich der Schweizer Kredit an. Dort wird eine andere Methode zur Prüfung der Bonität angewandt. Der Antragsteller hat seine Kontoauszüge und seine Gehaltsabrechnungen einzureichen. Ein weiterer Unterschied besteht in der meist höheren Verzinsung.

Kredit nach Verwendungszweck

Will man sich vor der Antragstellung schon einmal online informieren, wird schnell klar, dass häufig nach dem Verwendungszweck für einen Kredit gefragt wird. Folgend sind davon einige aufgeführt.

Immobilienkredit

Zweckgebunden ist der Immobilienkredit. Wie dem Namen zu entnehmen wird dieser beantragt, wenn ein Haus gebaut oder eine Immobilie erworben werden soll. Meist stehen die dafür notwendigen Mittel nicht im ausreichenden Umfang zur Verfügung. Daher bietet es sich an ein Darlehen bzw. Kredit aufzunehmen, damit der Traum von den eigenen vier Wänden kein Traum bleiben muss. Doch für ein derartiges Darlehen muss der Antragsteller diverse Voraussetzungen erfüllen.

Autokredit

Ein Autokredit ist prinzipiell ein Ratenkredit, dessen Verwendungszweck festgeschrieben ist. Bei der Zusage spielen die Schufa und die Bonität meist nur eine untergeordnete Rolle, da die Banken auf der Sicherungsübereignung des jeweiligen Fahrzeuges bestehen. Es bedeutet als, dass sie Eigentümer des Fahrzeugs bleiben, bis die letzte Rate beglichen ist.

Dispokredit

Bei diesem Kredit geht es darum, sein eigenes Konto kurzfristig zu überziehen. Der Dispo, wie der Dispokredit auch genannt wird, ist in der Regel von der Höhe den regelmäßigen Zahlungseingängen (Lohn, Rente, etc.) abhängig. Danach räumen die Banken ihren Kunden eine daran angepasste, monatliche Höhe an. Allerdings ist bei der Nutzung von diesem Kredit zu beachten, dass die Sollzinsen, im Vergleich zu allen anderen Kreditarten, am höchsten sind. Daher sollte er, wenn abzusehen ist, dass ein längerer, finanzieller Engpass ansteht, ihn durch einen Privatkredit abzulösen.

Schnellkredit

Manchmal wird unerwartet schnell Geld benötigt, welches nicht einkalkuliert werden konnte. Sei es für eine Reparatur oder ein spezielles Angebot. Hier kann der Schnellkredit genutzt werden. Zusagen für einen Schnellkredit erfolgen meist kurzfristig online.

Bildungskredit

Im Rahmen einer Ausbildung bzw. eines Studiums kann bei der KfW Bank (Kreditanstalt für Wiederaufbau) ein Bildungskredit zum Ausgleich der Finanzierung beantragt werden.

Baukredit

Zweckgebunden ist der Baukredit. Bevor ein solcher Kredit genehmigt wird, muss ein Grundpfand beigebracht werden. Voraussetzungen werden erfüllt, wenn ein geregeltes Einkommen nachgewiesen werden kann. Daher muss der Arbeitsvertrag schon länger unbefristet sein. Wer besonders günstige Konditionen für sein Bauvorhaben erzielen möchte, solle dem Antrag auf einen Baukredit noch weitere Sicherheiten beifügen.

Anschaffungskredit

Meist für den Erwerb von Konsumgütern oder anderen privaten Dingen wird er Anschaffungskredit beantragt. Dabei wird dieser vom Kreditgeber, dem Kreditnehmer optimal angepasst. Hier wird nicht zuletzt zugrunde gelegt, wie lange die Anschaffung ihren Aufgaben gerecht werden kann (Lebenserwartung, Nutzungsdauer).

Kleinkredit

Die Obergrenze vom Kleinkredit ist meist mit 5.000 Euro erreicht. Meist wird dieser Ratenkredit als Sofortkredit online beantragt. Die Konditionen sind mit dem eines Barkredits vergleichbar.

Bagatellkredit

Bei einem Bagatellkredit ist die Rede von einer Kreditsumme in Höhe von bis zu 200 Euro. Aufgrund des geringen Betrages werden kaum Sicherheiten von den Kreditgebern verlangt. Dennoch ist meist der Lohn- bzw. Gehaltsnachweis des letzten Quartals vorzulegen.

Kredit nach Kreditnehmer

Einige Beispiele, wie Kredite auf Kreditnehmer, wie Studenten, Unternehmer, etc. zugeschnitten wurden.

Studentenkredit

Vor allem bei Studenten ist das monatliche Budget gering. Daher werden bei einem Studentenkredit äußerst günstige Konditionen vorgefunden. In den Verträgen sind auch bestimmte Regelungen für die Rückzahlungen festgeschrieben. Die Konditionen und die Höhe des Darlehens, welche in der Regel von privaten Finanzdienstleistern angeboten werden, richten sich nach den Sicherheiten, welche der Student vorlegen kann. Der Studentenkredit ist nicht mit einem Bildungskredit zu verwechseln. Wann mit der Rückzahlung des Kredits begonnen werden muss, kann individuell festgelegt werden.

Beamtenkredit

Besonderen Personengruppen wird ein Beamtendarlehen gewährt. Es sind nicht nur Beamte, sondern auch Angestellte im öffentlichen Dienst, etc. Die Antragsteller haben ein dauerhaft sicheres Einkommen. Dies müssen sie anhand von Bezügen oder entsprechenden Verträgen den Kreditgebern nachweisen. Sie haben dann kaum Schwierigkeiten ein Darlehen bewilligt zu bekommen. Dabei wird ihnen ein besonderes Finanzierungsangebot unterbreitet. Es zeichnet sich durch ausgesprochen niedrige Zinsen und lange Laufzeiten aus. Schließlich können sich die Geldgeber sicher sein, dass der Vertrag erfüllt wird.

Unternehmenskredit

Wiederum effektiv wurde der Unternehmenskredit entsprechend den Bedürfnissen von Selbstständigen, Unternehmen und Geschäftskunden konzipiert. Dies spiegelt sich in den Konditionen der Kredite wider.

Gewerbekredit

Viel schon einmal der Begriff Betriebsmittelkredit kann er als Gewerbedarlehen betrachtet werden. Gewerbetreibende haben ihn meist benötigt und beantragt um beispielsweise Maschinen anzuschaffen. Er diente auch zur kurzfristigen Überbrückung von finanziellen Engpässen, welche auf Fixkosten oder anfallende Tilgungen zurückzuführen sind. Als relativ hoch zu bezeichnen ist der Kreditrahmen. Dieser Kredit wurde allerdings ausschließlich Gewerbetreibenden gewährt.

Privatkredit

Im Begriff Privatkredit sind diverse Kreditarten zusammengefasst, welche nicht an Unternehmer oder Selbstständige, sondern an Privatkunden ausgegeben werden.

Kredit nach Kreditgeber

Die wichtigsten Kreditarten, welche unter dem Kredit nach Kreditgeber katalogisiert wurden, ist der Bankkredit, der Staatskredit und der Lieferantenkredit.

Bankkredit

Bei den Bankkrediten handelt es sich um all die Kredite, welche die Banken anbieten. Dabei spielt es keine Rolle, ob sich an Unternehmen oder Privatpersonen vergeben werden. Markant hierbei ist, dass vor der Kreditzusage eine Bonitätsprüfung erfolgt. Zinsen hierfür richten sich nach der Kreditwürdigkeit und der Bank, welche den Kredit vergibt. Zudem spielt auch die Laufzeit eine nicht unerhebliche Rolle. Zurückzuzahlen ist das Darlehen, entsprechend des Vertrages, welcher mit der Bank abgeschlossen wurde.

Staatskredit

Wird ein Kredit bei einer staatlichen Stelle aufgenommen, ist die Rede von einem Staatskredit.

Lieferantenkredit

Unter Gewerbetreibenden ist der Lieferantenkredit sehr bekannt und wird auch oft in Anspruch genommen. Der Lieferant gewährt bei dieser Kreditart seinen Kunden einen Kredit, beispielsweise zur Zahlung der Ware.

Arbeitgeberdarlehen

Einige Arbeitgeber gewähren ihren Mitarbeiter ein Darlehen. Es ist also das Arbeitgeberdarlehen bzw. das Mitarbeiterdarlehen. Im Vergleich zu Darlehen, die der Arbeitnehmer sonst bei Banken beantragen muss, sind diese meist wesentlich günstiger.

Effektenkredit

Erwähnt sein noch der Effektenkredit. Dieser Kredit dient des Deutschen Bundesbank als geldpolitisches Instrument. Genannt werden kann dieser Kredit auch Lombardkredit oder Effekten-Lombard-Kredit.

Wichtige Begriffe im Bereich der Darlehen

Einige der Begriffe, die den Kreditnehmern bei Antragstellung geläufig sein sollten.

Mit einer Ausfallbürgschaft sichern sich die Kreditgeber zusätzlich ab, ehe sie einem Vertrag zustimmen. Der Unterschied zwischen einer Bürgschaft und einer Ausfallbürgschaft ist darin zu sehen, dass es die letzte Möglichkeit ist, welche die Kreditgeber in Anspruch nehmen können, wenn es keine weiteren Alternativen der Rückzahlung mehr gibt. Eine Alternative wäre zum Beispiel die Zwangsversteigerung. Tritt der Fall ein, dass die Ausfallbürgschaft benötigt wird, deckt sie nur noch die vorhandene Restschuld ab.

Da eine Bearbeitungsgebühr nicht mehr von allen Dienstleistern auf diesem Gebiet erhoben wird, ist ihr eine besondere Aufmerksamkeit zu widmen. Abhängig ist deren Höhe von der beantragten Kreditsumme. Sie wird zusätzlich zu den Zinsen nur einmalig berechnet. Für den effektiven Jahreszins und dessen Höhe fließen alle Kosten und Gebühren ist. Dies sollte der Kunde in jedem Fall prüfen.

Bürgschaften sind von den Kreditgebern gern gesehen. Teilweise bekommt der Antragsteller einen Kredit nicht gewährt, wenn er keine Bürgen beibringen kann. So ist absolut abgesichert, dass der Kreditgeber sein geliehenes Geld vollumfänglich zurückerhält. Kann der Vertragspartner seinen Verpflichtungen nicht mehr nachkommen, springt automatisch der Bürge ein. Er muss die Restschuld bis zum Ende abtragen.

Dispo oder besser gesagt vom Dispokredit hat bestimmt schon jeder einmal gehört. Meist wird dieser von der Bank, bei welcher das Girokonto eröffnet wird automatisch eingeräumt. Gehen monatlich regelmäßige Zahlungen ein, werden diese meist für die Höhe zugrunde gelegt. Bis zu diesem vereinbarten Betrag kann das Girokonto ohne Rücksprache mit der Bank für einen Monat überzogen werden. Doch fallen hierfür sehr hohe Überziehungszinsen an. Berechnet werden diese tageweise.

Im effektiven Jahreszins sind die Gesamtkosten des Darlehens zu sehen, der als jährlicher Prozentsatz ausgegeben wird. Einzubeziehen sind bei der Berechnung vom effektiven Jahreszins beispielsweise auch die Kosten für den Vermittler. Anzugeben bzw. nachzulesen, welche Dinge genau dazugehören sind in der PAngV. Die Preisangabenverordnung ist ein Gesetzestext, welcher sich im BGB I. I, ab S. 4197 wiederfindet.

Der Nominalzins unterscheidet sich im Wesentlichen vom effektiven Zinssatz dadurch, dass keine zusätzlichen Kosten Berücksichtigung gefunden haben. Zu denken ist hier an eine Vermittlergebühr oder die Bearbeitungsgebühr. Zur Berechnung vom nominalen Zinssatz bildet lediglich die Höhe des Zinssatzes die Basis. Wobei sich dieser meist während der gesamten Laufzeit des Darlehens nicht mehr ändert.

Wiederum für die Sicherheit das geliehene Geld vollständig zurückzubekommen, soll durch die Restschuldversicherung abgedeckt werden. Die RSV (Restschuldversicherung) sichert bestimmte Risiken ab, die den Darlehensnehmer betreffen können, ehe der Darlehensvertrag erfüllt wurde. Einspringen würde die Rechtsschuldversicherung beispielsweise bei einer Berufsunfähigkeit oder einer Arbeitslosigkeit. Es wäre auch möglich, dass ein Unfall oder gar der Todesfall während dieser Zeit eintreten würde. Erben wären dann von einem noch bestehenden Darlehen und dessen Rückzahlung in der Regel nicht mehr betroffen.

Schufa Holding AG wird allgemein nur als Schufa bezeichnet. Daher ist die Änderung des Namens bzw. der Gesellschaftsform den Kreditsuchenden nicht so aufgefallen. Dennoch sollte der Name Schufa e.V. für Schutzorganisation für allgemeine Kreditsicherung, an dieser Stelle erwähnt sein. In jedem Fall verlassen sich die Vertragspartner bei Darlehensverträgen auf ihr Urteil, welches auf gesammelten Fakten beruht, um einen Antragsteller vor einer Überschuldung und den Kreditgeber vor einem Ausfall seiner Investition zu schützen. Weniger befürchten die Antragsteller Aussagen, wie Daten über schon bestehende Verträge, Kreditkarten und Bürgschaften. Negative Auswirkungen hingegen haben Mitteilungen über gemahnte, bestehende und nicht bezahlte Forderungen sowie Vollstreckungsmaßnahmen. In diesem Zusammenhang die Abgabe der eidesstattlichen Versicherung, besser bekannt unter dem Begriff „Offenbarungseid“. Wichtig sind Informationen über Verbraucherinsolvenzverfahrens oder auch des Missbrauchs von Scheckkarten. All dies wird an die Schufa gemeldet, dort aufgelistet und gespeichert. Wird ein Darlehen beantragt, hat der Antragsteller in der Regel eine Erklärung zu unterzeichnen, mit der er sich einverstanden erklärt, diese Daten abzurufen. Inzwischen kann er seinen eigenen Daten anfordern. Entweder ist hierfür eine geringe Gebühr zu entrichten oder der Service wird regional auch gratis angeboten.

Sondertilgungen sind Beträge, welche an den Kreditgeber zurückgezahlt werden sollen, welche den Rahmen der fälligen Beträge übersteigt. Eine zusätzliche Reglung entfällt meist bei einem Bauspardarlehen. Sonst ist vor Vertragsabschluss eines Darlehens darauf zu achten, dass nicht nur Sondertilgungen aufgenommen wurden, sondern diese auch ohne weitere Kosten möglich sind. Ferner sollten diese nicht zeitlich eingeschränkt sein, oder eine Höchstgrenze beinhalten. Der Kreditgeber ist sonst berechtigt, dem Kreditnehmer einen Zinsausgleich oder eine Vorfälligkeitsentschädigung in Rechnung zu stellen.

Vorfälligkeitszinsen können erhoben werden, wenn ein Darlehensvertrag vorzeitig beendet werden kann bzw. soll. Eigentlich sollte angenommen werden, dass sogar ein finanzieller Vorteil für den Kreditnehmer damit verbunden ist. Doch weit gefehlt. Auch die Kreditgeber kalkulieren mit den Zinsen und den Laufzeiten und den damit anfallenden Zinsen ihre Pläne. Wird das Darlehen vorzeitig gekündigt, können sie selbst dadurch Verluste im eigenen Geschäft erleiden. Daher sichern sie sich durch eine Vorfälligkeitsentschädigung ab. Diese wird nicht wirksam, wenn der Vertrag bezüglich Laufzeiten, Rückzahlungsbetrag und den daraus resultierenden Zinsen, eingehalten wird. Da es aber eine Planung ist, die über Jahre hinweg wirksam wird, sollte man sich absichern, vorzeitig ein Darlehensvertrag kündigen zu können, ohne eine Vorfälligkeitsentschädigung leisten zu müssen. Dies muss schriftlich im Vertrag festgehalten sein.

Dass eine vorzeitige Rückzahlung mit Kosten verbunden sein kann, ist auf den ersten Blick nicht einleuchtend. Doch diesen unnötigen Ausgaben kann entgangen werden, wenn eine vorzeitige Rückzahlung im Darlehensvertrag festgeschrieben wird. Vor allem wenn es sich, um einen höheren Kreditbetrag und eine längere Laufzeit handelt. Es kann plötzlich zu einer finanziell positiven Veränderung (Erbschaft, Lottogewinn) kommen, sodass meist zuerst Darlehen und andere Belastungen ausgeglichen werden sollen. Denkbar wäre auch, dass bei einem erneuten Vergleich der Anbieter festgestellt wird, dass ein anderer wesentlich günstigere Konditionen anbietet. Also könnte dort ein Darlehen aufgenommen werden, um den bestehenden Kredit abzulösen. Vorzeitige Rückzahlungen umfassen auch Teilrückzahlungen, die höher als vereinbart sind. In diesem Fall würde es sich um Sondertilgungen handeln. Es würde zu dem Effekt führen, dass es zu einer Verkürzung der Laufzeit kommt.

Unter der Zinsbindungsfrist ist die Zeit zu verstehen, welche fest, über den nominalen Zinssatz des Kredites vereinbart wird. Sie ist nicht zwingend von der Laufzeit des Kredites abhängig. Vereinbart werden Zinsbindungen meist über einen Zeitraum von 5 Jahren bis hin zu 10 Jahren. Erst wenn der festgelegte Zeitraum abgelaufen ist, kann eine Anpassung erfolgen. Ist das Zinsniveau relativ niedrig, rentiert es sich die Zinsbindung auf längere Zeit festzusetzen.

Step by Step um ein Darlehen zu beantragen

Indem ein Darlehen online beantragt werden kann, fehlt häufig eine professionelle und persönliche Beratung. Die Entscheidung, ob er genehmigt wird oder nicht, liegt meist blitzschnell vor, doch die Konditionen sind nicht in jedem Fall optimal für den Antragsteller. Daher sollten die folgende Schritte beim Beantragen berücksichtigt werden.

Notwendigkeit eines Darlehens überprüfen

Zu überlegen ist als Erstes, wofür ist das Darlehen in welcher Höhe erforderlich. Soll nur ein Wunsch erfüllt werden, da dieser Artikel gerade im Angebot ist, soll damit eine Urlaubsreise bezahlt werden, ist eine Renovierung geplant oder wird vielleicht ein neues Auto benötigt?

Bei den genannten Beispielen ist genau abzuwägen, ob es sich wirklich lohnt ein Darlehen aufzunehmen oder ob es im Moment nicht zwingend nötig ist. Handelt es sich allerdings um das Dach über den Kopf, Dinge für die Mobilität oder auch Haushaltsgeräte, wie Waschmaschine oder Kühlschrank, ist diese Frage bestimmt mit einem Ja zu beantworten, wenn die zur Verfügung stehenden Mittel nicht ausreichen.

Voraussetzungen zur Beantragung eines Darlehens

  • Alter
  • Wohnsitz
  • Einkommen
  • Sicherheiten
  • Bonität
  • Bürgen

Um ein Darlehen beantragen zu können, muss das 18. Lebensjahr vollendet sein. Erst dann zählt der Antragsteller als geschäftsfähig.

Der künftige Kreditnehmer muss einen Wohnsitz in Deutschland haben.

Der Antragsteller verfügt über regelmäßige Einkünfte. Sei es Lohn, Gehalt, sei es Rente oder auch Einkünfte aus selbstständiger Tätigkeit.

Bei den Sicherheiten richtet es sich nach dem Darlehen, welches beantragt werden soll. Beispielsweise bei einem Auto tritt dieser Punkt in den Hintergrund, da das Fahrzeug bis zur vollständigen Ablösung des Kredites im Besitz des Kreditgebers bleibt. Sonst könnten es Lebensversicherungen oder verwertbares Eigentum sein.

Bei der Bonität, welche geprüft wird, ehe ein Darlehensantrag genehmigt wird, sollte die Schufa-Auskunft nicht die Ratingstufe N – P ausweisen. Falls dort Eintragungen vorliegen, beginnt die Skala bei A und endet bei P. Erhalten die Kreditgeber die Auskunft, dass die Rankingstufe von A bis maximal D errechnet wurde, besteht in der Regel kaum ein Grund das Darlehen abzulehnen. Doch bereits bei der Stufe E werden genauere Prüfungen durch die Bank vorgenommen. Bei den bereits genannten Ratingstufen N – P stehen die Chancen auf die Bewilligung von einem Darlehen eher schlecht.

Banken sehen eine schlechte Bonität meist mit anderen Augen, wenn der Antragsteller einen Bürgen beibringen kann. Dieser steht dafür ein, dass er die Differenz des zurückzuzahlenden Betrages übernimmt, wenn der Kreditnehmer dazu nicht mehr in der Lage ist. Bürgen sind aber nicht für jedes Darlehen notwendig. Dies richtet sich auch nach der Höhe des Betrages und dem Verwendungszweck.

Berechnung der Kredithöhe

Leider werden an dieser Stelle oft Fehler begangen. Dies hängt damit zusammen, dass der genaue Betrag, welcher für die Ausgabe bzw. Anschaffung benötigt wird, angenommen wird. Selbst bei einem relativ geringen Darlehen dürfen die Zinsen und eventuelle Bearbeitungsgebühren nicht vergessen werden. Wird eine Immobilie gekauft oder ist ein Umbau oder eine Renovierung geplant, sind neben dem Kaufpreis, den Materialkosten, den Maklergebühren, den Notargebühren den Zinsen und der Bearbeitungsgebühr eine gewisse Reserve einkalkulieren, damit nicht eine Nachfinanzierung bzw. Anschlussfinanzierung benötigt wird. Deren Konditionen sind meist als weniger günstig zu bezeichnen.
Noch genauer ist ein Darlehen für eine Existenzgründung zu berechnen. Hier kommen noch weitere Positionen hinzu, die in einem Businessplan, welcher der Bank einzureichen ist, genau aufzulisten. Relativ einfach sind die Berechnungen für den Erwerb eines Fahrzeugs.

Kalkulation der Höhe der Raten und der Laufzeit

Online sollte hierfür ein Ratenzahlungsrechner verwendet werden. Dessen Nutzung ist in der Regel gratis, ermöglicht aber eine Optimierung zwischen dem monatlichen Rückzahlungsbetrag, der Laufzeit und den daraus resultierenden Zinsen.

Klar ist, dass die Zinshöhe sich nach der Höhe der monatlichen Rückzahlungen und der festgelegten Laufzeit errechnet. Sind die Raten recht hoch und die Laufzeit kurz, sind es meist, bis auf wenige Ausnahmen, weniger Zinsen, die zu zahlen sind.

Werden in dem angesprochen Ratenzahlungsrechner die Beträge eingegeben, ergibt sich ein Anhalt, wie sich die Zinshöhe gestaltet. Die Eintragungen können geändert werden, bis sie den eignen Vorstellungen entsprechen. Es ist dabei zu überlegen, welcher Betrag monatlich zurückgezahlt werden kann, ohne horrende Einschränkungen des persönlichen Lebens. Es können immer noch unvorhergesehene Belastungen kommen, sodass ein gewisses Polster sehr sinnvoll ist.

Tipp!

Wichtig ist es daher, dass bei Vertragsabschluss darauf zu achten ist, dass auch Sondertilgungen möglich sind. Sollte sich die finanzielle Lage verbessern, können die Raten erhöht und die Laufzeit dadurch verkürzt werden.

Wahl der Kreditart

Zuvor wurde eine Vielzahl von Darlehen bzw. Krediten vorgestellt. Begonnen bei einem Sofortkredit über ein Immobiliendarlehen bis hin zu einem Studentenkredit. Jeder der Formen hat seine speziellen Vor- und Nachteile. Meist jedoch, gerade wenn es darum geht, Konsumgüter zu erwerben, ist der eine Form des Ratenkredits. Der große Vorteil hierbei ist darin zu sehen, dass der Verwendungszweck nicht vorgeschrieben ist. Bei diesem, wie auch bei einem Autokredit, werden monatliche Rückzahlungen vereinbart. Handelt es sich um den Erwerb einer Immobilie, gibt es diverse Kreditformen, welche in Betracht kommen.

An erster Stelle sollte, wegen der günstigen Konditionen, geprüft werden, ob nicht ein Darlehen bei der KfW Bank beantragt werden kann.

Angebotsvergleich

Wurden bisher alle genannten Punkte berücksichtigt, sollte vor der Entscheidung ein Vergleich durchgeführt werden. Vor allem online sollten mehrere Kreditanfragen gestellt werden. Kommen diese mit einem Angebot zurück, sind Vergleiche bezüglich des effektiven Jahreszinses, einer eventuell anfallenden Bearbeitungsgebühr und den Sollzinsen durchgeführt werden. Diese Positionen ergeben die Gesamtbelastung des Darlehens.

Tipp!

Indem eine schnelle und meist recht unbürokratische Bearbeitung online angeboten wird, sollten besonders günstige Konditionen einer genauen Prüfung unterzogen werden. Erst recht dann, wenn keine Bonitätsprüfung erfolgt und auch keine anderen Sicherheit verlangt wird. Leider haben sich auf diesem Sektor auch viele „schwarze Schafe“ eingeschlichen, welche die Unwissenheit der Antragsteller und deren Not ausnutzen. Im Zweifelsfall einen Experten vor Unterzeichnung eines Antrags zurate ziehen.

Antragstellung online

Wird der Antrag online gestellt, steht dem künftige Darlehensnehmer ein einfaches Menü zur Verfügung. Begonnen wird immer mit den Fragen nach der Nettodarlehenshöhe, der gewünschten Laufzeit und den möglichen Rückzahlungsraten. Wird dieses Menü, welches sich über die persönlichen Angaben erstreckt bis zum Ende ausgefüllt, kann es als kostenlose Anfrage abgesendet werden. Meist steht schon nach kurzer Zeit eine Antwort per E-Mail bereit, welcher zu entnehmen ist, ob dem Antrag entsprochen würde, wenn er verbindlich eingereicht würde.

Interessenten bekommen auf Wunsch auf dem Postweg den fertig vorbereiteten Antrag, der nach den eigenen Angaben erstellt wurde, zugesandt. Nun ist es an ihnen, diesen noch einmal zu prüfen, zu vergleichen und mit den erforderlichen Unterlagen zu komplettieren.

Unterlagen

Im Einzelnen können sich die Unterlagen noch unterscheiden, wenn es um ein spezielles Darlehen handelt. Grundsätzlich gehört das Folgende dazu.

  • Personalausweis oder Reisepass
  • Kontoauszüge der letzten 3 Monate
  • Einkommensnachweis des letzten Quartals

Ob noch weitere Unterlagen notwendig sind, wird der jeweilige Kreditgeber mitteilen.

Stellt ein Freiberufler bzw. ein Selbstständiger einen Antrag auf ein Darlehen, wird er keine Lohn- und Gehaltsabrechnungen vorlegen können. Dort ist es der Einkommensteuerbescheid. Meist werden noch eine aktuelle betriebswirtschaftliche Auswertung und eine Ertragsvorschau angefordert.

Hinweis:

Alle Unterlagen sind in Kopie beizufügen.

Postident

Hierbei handelt es sich um ein modernes Verfahren zur Identifizierung. Hierfür ist ein Code erforderlich, welcher den Unterlagen beiliegt. Dieser ist zu einem Postschalter mitzunehmen. Unter Vorlage eines Personaldokumentes erfolgt die Identifizierung binnen Minuten und wird an die entsprechende Bank weitergeleitet. Inzwischen werden noch weitere Alternativen angeboten, um den Weg zu einem Schalter der Post einzusparen.

Vergleich der Darlehensanbieter

Nachdem nun klar ist, was Darlehen sind, welche Arten es gibt, was bei den Konditionen zu beachten ist und wie sie am einfachsten beantragt werden können, noch der Hinweis, dass die Anbieter der Darlehen verglichen werden sollten. Hier können horrende Einsparungen erzielt werden, bei gleichen Konditionen. Online klappt dies binnen weniger Minuten. In der Regel sind diese Vergleiche auch kostenlos. Auf jeden Fall sollten die persönlichen Angaben, im eigenen Interesse, wahrheitsgemäß getätigt werden.

Darlehensprognose auch für Arbeitslose

Leider sind die Chancen für Arbeitslose und Menschen mit nur geringem Einkommen (Rentner) oftmals als schlecht zu bezeichnen, wenn sie beabsichtigen ein Darlehen aufzunehmen. Für die Vergabe von Darlehen ist meist ein monatlicher Mindestbetrag, welcher auf dem Konto einzugehen hat, eine Voraussetzung. Er variiert zwar von Anbieter zu Anbieter, aber 1.000 Euro kann als unverbindlicher Durchschnittswert zugrunde gelegt werden.

Um nicht in die Hände von Betrügern zu gelangen, sollten alle Alternativen geprüft werden, um ein Darlehen bei einem seriösen Anbieter zu bekommen. Relativ unproblematisch stellt sich die Situation dar, wenn ein Bürge angegeben werden kann. Dann sind die Aussichten auf eine Darlehenszusage relativ groß. Können keine Bürgen oder Mitantragsteller gefunden werden, erweist sich eine Lebensversicherung als sehr vorteilhaft.

Bei der Antragstellung ist zu beachten, dass die Kreditsumme so niedrig wie möglich zu halten ist. Den Unterlagen sollte unaufgefordert eine Art Tilgungsplan beigefügt werden. Diesen kann der eventuelle Kreditanbieter neben den weiteren Angaben, wie den Einnahmen, den Lebenshaltungskosten, etc. gegenüberstellen und berechnen, ob die Tilgungen als realistisch einzuschätzen sind.

Hinweis!

Ganz schlechte Chancen auf dem Finanzmarkt einen seriösen Anbieter zu finden, der einen Kredit anbietet haben Bezieher von ALG II. Doch auch denen kann aus der Not geholfen werden. Handelt es sich um Bargeld, welches dringend benötigt wird, kann die Agentur für Arbeit ein Darlehen in Höhe von rund 150 Euro bis 400 Euro auf Antrag gewähren. Allerdings muss der Verwendungszweck glaubhaft dargelegt werden.

Kredit von privat

Indem immer mehr Geldgeschäfte über das Internet abgewickelt werden, haben sich viele Portale darauf spezialisiert, ins Kreditgeschäft einzusteigen. Eine Option ist der Kredit von privat. Obwohl noch relativ neu am Markt, haben viele Kunden positive Erfahrungen sammeln können. Das Geld, welches benötigt wird, kommt bei einer Zusage nicht wie gewohnt von einem Geldinstitut. Es sind auch keine gewerblichen Kreditgeber, sondern es handelt sich hier um private Geldverleiher.

Resümee

Wie umfangreich das Thema Darlehen ist, wurde hier nur angerissen. Wer jedoch plant ein Darlehen aufzunehmen, sollte sich, wenn er sich nicht sicher ist, auf jeden Fall beraten lassen. Die Kosten für eine Beratung spart er in den meisten Fällen durch das optimale Darlehen für seine Bedürfnisse ein. Sei es durch günstige Laufzeiten und durch bessere Konditionen. Werden diese ohne Schufa-Auskunft und Sicherheiten online für ein Darlehen angeboten, sind diese Verträge besonders genau zu prüfen.


Darlehen für Rentner oder Azubis

Ein Darlehen zu bekommen ist oftmals nicht sehr einfach, denn die Banken haben besondere Bedingungen an die Kreditnehmer. Nun kann es aber auch im Alter und in der Jugend dazu kommen, dass man einen Kredit benötigt. Sei es für die Schulausbildung, einen Umzug oder im Alter für die ersehnte Reise. Bei Banken in diesem Fall anzufragen ist oftmals ohne Erfolg, denn die Altersgrenze ist entweder schon erreicht oder die Einnahmen fehlen. Beides Faktoren die einen Bankbesuch überflüssig machen. Nun gibt es aber auch für Rentner und auch Azubis die Möglichkeit einen Bankkredit zu bekommen. Wie wollen wir Ihnen in dem nachfolgenden Ratgeber näher bringen.

Darlehen für Rentner oder Azubis: Warum ist es so schwer?

Sicherlich haben Sie sich auch schon gefragt, warum es so schwer erscheint einen Kredit als Rentner oder Azubi zu bekommen. Die Fragen lassen sich sehr leicht beantworten. Rentner haben oftmals die Altershöchstgrenzeerreicht. Diese liegt bei jeder Bank in einem unterschiedlichen Segment. Zumal haben die wenigsten Rentner eine ausreichende Rente, um einen Kredit zu sichern. Bei den Azubis ist es ähnlich, hier reicht das Einkommennicht aus, um einen Kredit zu erhalten. Jede Bank bewertet einen Kreditantrag gleich. Sie nutzt dafür die Informationen, welche hinterlassen werden. Bedeutet die Einkommenshöhe, der allgemeine finanzielle Zustand, die Schufaund natürlich das Alter. Wenn diese Faktoren zusammenpassen, gibt es einen Kredit. Stimmen die Faktoren nicht und bei den meisten Rentnern und auch Azubis ist das der Fall gibt es keine Zusage.

Darlehen für Rentner oder Azubis: Die Schufa als Kreditkiller?

Die Schufakann unter Umständen ebenfalls an der fehlenden Zusage Schuld sein. Wie? Dafür reicht ein Blick in die eigene Schufa. Als Rentner kann man dort beispielsweise negative Einträge haben. Dann ist es nicht möglich einen Kredit zu bekommen. Aber auch als Azubi kann wegen der Schufa der Kreditantrag abgelehnt werden.

Nun fragen sich viele wie das geht? Als Azubi hat man meistens weder Kredite noch Verträge! Genau daran liegt es, denn die Banken bewerten anhand des Schufa-Scoredie Kreditwürdigkeit einer Person. Um diesen Score festlegen zu können bedarf es einigen Vorkenntnissen. Diese werden anhand von abgeschlossenen Verträgen und bezahlten Rechnungen eingeholt. Nun kann ein Azubi diese Merkmale noch nicht haben, weshalb natürlich der Score entsprechend schlecht ist.

Darlehen für Rentner oder Azubis- geht es trotzdem?

Es gibt die Möglichkeit, denn viele Banken die einen Onlinekreditanbieten haben auch ein Modell für Rentner oder Azubisim Sortiment. Nun muss man natürlich auf einiges achten. Aber dazu kommen wir noch. Denn es gibt auch normale Banken die Azubis und Rentnern eine Chance auf einen Kredit geben. Dafür sind jedoch zahlreiche Bedingungenzu beachten, was wiederum ein Problem bedeuten kann. Trotzdem möchten wir diese Bedingungen genauer aufzeigen.

Sobald es um ein Darlehen für Rentnergeht lassen die meisten Banken nicht mit sich reden, es sei denn man kann eine der folgenden Voraussetzungen erfüllen:

  • hohe Rente
  • Bürgen

Vor allem der Bürge ist gerne gesehen, denn er muss einspringen falls die Raten nicht mehr gezahlt werden können. Zusätzlich wünschen sich viele Banken eine Restschuldversicherung. In unserem Blog können Sie nachlesen um was es dabei geht.

Nun der Azubi. Was muss dieser aufbringen um einen Bankkredit zu bekommen

  • Einkommen
  • Bürgen
  • keine Probezeit

Hier erweitert sich der Bedingungspunkt auf die Probezeit. Banken geben Azubis nur einen Kredit wenn sich diese nicht mehr in der Probezeit befinden. Neben dieser Voraussetzung müssen natürlich auch andere Bedingungen erfüllt werden. Das Alter von 18 Jahren muss vorhanden sein und natürlich auch ein Einkommen, dieses sollte aber über 300 Euro liegen.

Der Kurzeitkredit für Rentner und Azubis

Nun gibt es ein besonderes Angebot, welches viele Banken anbieten. Dieses nennt sich Kurzzeitkredit. Ein solcher Kredit hat die folgenden Merkmale:

  • kleine Kreditsumme
  • Rückzahlung in innerhalb von 30 Tagen

Natürlich müssen dafür auch einige Bedingungen erfüllt werden. Eine dieser Bedingungen ist der regelmäßige Geldeingang.

Tipp: Zu beachten sind hier aber unbedingt die zahlreichen Zinsen. Jede Bank hat hier verschiedene Konditionen.

Darlehen für Rentner oder Azubis: Fazit

Ist es nun möglich einen Kredit als Rentner oder Azubi zu bekommen? Ja, ist es! Wenn man die Bedingungen erfüllt. Diese sind gerade in diesem Bereich sehr streng. Bedeutet Azubis und auch Rentner müssen unter anderem Bürgen vorweisen und Azubis dürfen zusätzlich nicht mehr in der Probezeit sein.


Baudarlehen, der Vergleich lohnt sich!

Zur Finanzierung des eigenen Hauses oder der Eigentumswohnung bietet sich in jedem Fall ein Zinsvergleich an. Ein wenig Mühe kann dabei schon zu einer beträchtlichen Ersparnis führen. Um jedoch den Preisvergleich zu starten, sollten einige Daten bereitgehalten werden. Als erstes benötigt man den Kaufpreis oder Herstellungspreis seiner Wunschimmobilie. Weitere notwendige Daten sind, das gesparte Eigenkapital und das zur Verfügung stehende Einkommen, von welchem die Rückzahlungsraten geleistet werden. Hier spielt auch das Gehalt des Partners, insoweit eines vorhanden ist unter Umständen eine Rolle, wenn es um die Bonität geht. Angaben über noch bestehende Belastungen, wie Konsumkredite oder Fahrzeugfinanzierungen werden ebenfalls vom zukünftigen Kreditgeber erfragt.

Vor- und Nachteile der Filiale oder Internetbank

Diverse Internetportale bieten den Vergleich der Kosten für ein Baudarlehen an. Nach Eingabe der Eckdaten, wie den Finanzierungsbedarf und die Einkommensverhältnisse werden persönliche Informationen des Kunden abgefragt. Dies dient dazu ein individuelles Angebot für den Kunden zu erstellen. Im Gegensatz zum Online Konsumkredit ist beim Baudarlehen eine sofortige Zusage des Kredites nicht vorgesehen. Erst nachdem alle Angaben vorliegen und die Einverständniserklärung zur Nutzung der Personendaten vorliegt, wird das Angebot erstellt. Die Zustellung der Offerte erfolgt auf dem Postwege oder per Email. Um das Darlehen dann zu beantragen ist es, wie bei jedem anderen Kreditgeschäft auch notwendig, Vertragsunterlagen zu unterschreiben und Anlagen beizufügen. Eine dieser Anlagen ist der oben angeführte Einkommensnachweis. Das Internetangebot ist eher statisch und für eine Standardfinanzierung ausgelegt.

Wünsch man als Kunde eine persönliche Beratung, sollte man eine Bankfiliale aufsuchen. Auch wenn die Internetangebote mit niedrigen Zinsen locken, lohnt sich der Vergleich mit der Bank seines Vertrauens. Dort ist es möglich direkt auf Kundenwünsche einzugehen und auch verschiedene Modelle des Baudarlehens anzubieten. Sollte die Hausbank vielleicht nicht die günstigsten Zinsen anbieten, kann es durchaus von Vorteil sein eine andere Bank aufzusuchen. Die Vermittlung von Immobilienfinanzierungen ist für jede Bank ein lohnendes Geschäft und der Kunde muss sich keineswegs als Bittsteller fühlen. Selbst der Unterschied von Zinsen im Bereich von zwei Stellen hinter dem Komma, kann je nach Höhe der Finanzierungssumme jährlich schon mehrere hundert Euro ausmachen.

Wer hat schon etwas zu verschenken?

Wer nicht vergleicht ist selber schuld. Als Kunde sollte man sich in jedem Fall die Zeit nehmen, um sich mit dem Thema Baudarlehen zu beschäftigen. Denn je mehr Informationen man hat, desto besser ist man in der Lage, die Angebote zu beurteilen und aus den Vergleichen einen wirtschaftlichen Vorteil zu ziehen.


Das Beamtendarlehen mit besten Konditionen

Das Beamtendarlehen ist ein besonderer Kredit, der sowohl für Beamte wie auch für Angestellte im öffentlichen Dienst zur Verfügung steht. Bei diesem Darlehen wird ein tilgungsfreier Kredit mit einer Versicherung kombiniert, wobei sowohl Kapitallebensversicherungen wie auch Rentenversicherungen genutzt werden können. Anders sieht es beim Beamtenkredit aus. Dieser wird üblicher Weise als klassischer Ratenkredit vergeben, wobei Beamte durch ihre besonders gute Bonität Vorteile genießen.

Beamtendarlehen: Beamte haben meist positive Bonität

Als Beamter genießen Sie in Deutschland einen guten Ruf. Sie haben eine wichtige Position innen und erhalten gleichzeitig ein attraktives Einkommen. Zudem ist das Risiko einer Kündigung vergleichsweise gering. Dies ist für Banken, die Kredite vergeben, besonders wichtig, denn durch regelmäßige Gehaltszahlungen ist die Tilgung von Darlehen meist sichergestellt. Hierdurch haben Beamte eine oft sehr gute Bonität, was vor allem bei Ratenkrediten wichtig ist.

Diese werden seit einiger Zeit bei vielen Instituten bonitätsabhängig vergeben, wobei Kunden mit guter Bonität günstigere Zinsenerhalten. Der Beamtenkredit ist ein solches Darlehen, bei dem Beamte durchaus Vorteile genießen. Mit ihrer guten Bonität können Sie besonders günstige Konditionen erhalten und so Ihre Wünsche erfüllen.

Diese Kennzeichen hat ein Beamtenkredit:

  • Konzipiert als klassischer Ratenkredit
  • Monatlich feste Rate und feste Laufzeit
  • Attraktive Konditionen durch Beamtenstatus

Das Beamtendarlehen als Alternative

Als Alternative zum Beamtenkredit bieten einige Banken in Zusammenarbeit mit einer Versicherung auch ein Beamtendarlehen an. Dieses kann von Beamten, aber auch von Angestellten im öffentlichen Dienstgenutzt werden. Bei diesem Kredit handelt es sich um eine Kombination aus tilgungsfreiem Darlehen und einer Lebens- bzw. Rentenversicherung. Sie zahlen dabei für das Darlehen lediglich die Zinsen, die jeweils zum Ende des Monats fällig werden. Gleichzeitig werden Raten für die Renten- bzw. Lebensversicherung fällig. Ist die Laufzeit der Versicherung beendet, wird der Kredit durch die dann auszuzahlenden Gelder vollständig getilgt. Der große Vorteil einer solchen Kombination ist die Tatsache, dass die Familie durch die Versicherung geschützt ist und kein zusätzlicher Vertragsabschluss notwendig ist.

Dies kennzeichnet ein Beamtendarlehen:

  • Kredithöhe des 15-20fachen des Nettoeinkommens
  • Laufzeit zwischen 12-20 Jahren
  • Kein fester Verwendungszweck
  • Günstige Konditionen

Die Höhe des Beamtendarlehens ist abhängig vom monatlichen Nettoeinkommen, denn es kann je nach Anbieter nur zwischen dem 15-20fachen dessen vergeben werden. Bei einem Nettoeinkommen von 3.000 Euro sind somit Kreditsummen von 45.000 – 60.000 Euro möglich. Die Laufzeit des Darlehens kann zwischen 12-20 Jahren individuell festgelegt werden. Wichtig ist hierbei, dass die zugrunde liegende Versicherung die gleiche Laufzeit aufweist, um als Tilgungsersatz fungieren zu können.

Die Konditionen von Beamtendarlehen

Beamtendarlehen werden meist mit sehr günstigen Konditionen vergeben. Hintergrund ist auch hier die Tatsache, dass Beamte eine gute Bonität genießen und gleichzeitig die Versicherung als Sicherheit dient. Hierzu wird mit Abschluss des Vertrages eine Abtretungserklärung geschlossen. Die Versicherung darf nun nur noch an die Bank auszahlen, um den Kredit zu tilgen. Konnte die Versicherung durch interessante Geldanlagen eine hohe Rendite erwirtschaften und verbleibt Geld nach Rückzahlung des Kredites, wird dieses natürlich an den Vertragsinhaber ausgezahlt.

Obwohl Beamtendarlehen zu sehr günstigen Konditionen vergeben werden, sollten Kreditsuchende nicht das erste Angebote akzeptieren. Vielmehr ist es sinnvoll, einen Vergleich durchzuführen. Dieser ist online möglich und dauert nur wenige Minuten. Nach Eingabe der gewünschten Kreditsumme zeigt der Kreditrechner alle Banken an, die ein solches Darlehen offerieren. Gleichzeitig werden Laufzeit und Zinssatz angegeben, um die Kredite vergleichen zu können. Wurde ein günstiges Angebot gefunden, kann dieses in vielen Fällen direkt online beantragt werden, um die gewünschte Kreditsumme schon nach wenigen Tagen nutzen zu können.


Gemeinsames Darlehen kann Kredit Zinsen senken

Wie hoch die Zinsen sind, die für einen Kredit gezahlt werden müssen, hängt stark von der Bonität des Einzelnen ab. Dabei gilt, dass die Zinsen umso niedriger sind, je mehr Einkommen erzielt wird. Es kann sich demnach für Kreditkunden lohnen, das Darlehen nicht allein aufzunehmen, sondern dieses gemeinsam mit dem Partner zu beantragen. Die Banken haben in solchen Fällen mehr Sicherheit bei der Kreditrückzahlung und können somit die Zinsen senken. Durchschnittlich ist es so möglich, Einsparungen von 1-2 Prozentpunkte zu erreichen, was über die Kreditlaufzeit gesehen einige hundert Euro bedeuten kann.

Günstige Kredit Zinsen für Kreditnehmer

Kreditnehmer in Deutschland und Europa können sich freuen. Der bereits historisch niedrige Zins von 0,05 Prozent wurde in der letzten Sitzung der EZB am 10. März 2016 nun auf 0,0 Prozent gesenkt. Nun kostet es den Banken nichts mehr, Geld bei der Zentralbank zu leihen, um es an Kunden in Form von Krediten weiterzugeben. Dies freut jeden Kreditnehmer natürlich, denn die Zinsen für Ratenkredite, aber auch für Immobiliendarlehen und Autokredite könnten nun nochmals sinken. Vor allem die Tatsache, dass die Zentralbank Strafzinsen erhebt, wenn die Banken dieses Geld nicht verleihen, sondern bunkern, könnte zu einem noch attraktiveren Kreditangebot führen. Oberstes Ziel der EZB ist es schließlich, dass die Inflation in Europa, die noch im Februar 2016 negativ war, steigt. Sie sollte nach den Wünschen von EZB-Chef Draghi mittelfristig wieder zwei Prozent erreichen, um ein ausgewogenes Verhältnis von Wirtschaftswachstum und Preisentwicklung zu erreichen.

Die Banken werden reagieren

Den gesunkenen Leitzins werden verschiedene Kreditinstitute sicher schon bald nutzen, um die Konditionen ihrer Darlehen zu überprüfen und zu senken. Dabei müssen die Banken allerdings beachten, dass nicht allein der Leitzins für die Zinsfestlegung herangezogen werden kann. Die Institute müssen auch Risikovorsorge in Form von Rücklagen treffen, falls Kredite ausfallgefährdet sind. So soll erreicht werden, dass keine Bank mehr in finanzielle Schwierigkeiten gerät, wenn einige Kunden ihr Darlehen nicht mehr zurückzahlen können. Wie hoch diese Rücklagen ausfallen, ist abhängig von der Kreditwürdigkeit des Kunden. Dabei gilt, dass die Banken umso mehr Geld zurücklegen müssen, je höher die Wahrscheinlichkeit eines Kreditausfalls ist. Um dies zu ermitteln, wird im Rahmen der Kreditprüfung immer eine Bonitätsermittlung durchgeführt. Sie zeigt an, mit welcher Wahrscheinlichkeit ein Kredit zurückgezahlt wird und stellt dies in Form von Schulnoten dar. Bei den Bonitätsklassen 1 und 2 ist die Ausfallwahrscheinlichkeit sehr gering, bei den Bonitätsklassen 5 und 6 hingegen ist der Kreditausfall nahezu vorprogrammiert.

Bonität und Zinssatz sind eng verbunden

Für die Ermittlung der Bonität hat jede Bank eine ganz eigene Berechnungsmethode, in den meisten Fällen jedoch nehmen Alter, Familienstand, Einkommenshöhe und Verschuldungsgrad Einfluss. Auch die Daten der Schufa, wo ein eigener Schufa-Score die Kreditausfallwahrscheinlichkeit anzeigen soll, werden herangezogen. So erhalten die Banken einen guten Blick auf den Kunden und können diesen bewerten. Diese Daten werden im Kreditantrag abgefragt und können so in die Systeme der Bank übertragen werden. Steht der Bonitätswert fest, wird anhand dessen der Zinssatz für den Kredit berechnet. Wie aktuelle Untersuchungen zeigen, lag der Durchschnittszins für einen Ratenkredit mit einer Laufzeit von 84 Monaten im vergangenen Jahr bei 4,6 Prozent. Während Frauen aufgrund ihres geringeren Einkommens oft höhere Zinsen zahlen mussten, konnten einige Männer mit hohem Verdienst sogar sparen. Hieran zeigt sich also wieder einmal, dass Kunden mit hohem Einkommen durchaus Vorteile bei der Aufnahme von Krediten haben können.

Die eigene Bonität beeinflussen

Grundsätzlich ist es nicht möglich, die eigene Bonität zu beeinflussen, denn sie wird anhand unveränderbarer Größen ermittelt. Paare allerdings könnten überprüfen, ob es nicht sinnvoll wäre, den Kredit für die neue Küche oder das Familienauto gemeinsam aufzunehmen. Schließlich werden diese Dinge ja auch von beiden Partnern genutzt. Wird ein Kredit von zwei Kreditnehmern aufgenommen, können die Banken für die Ermittlung der Kundenbonität auch zwei Einkommen heranziehen. Dies ist vor allem dann vorteilhaft, wenn ein Partner deutlich weniger verdient. Den beiden Einkommen werden dann die monatlichen Ausgaben, die vorhandenen Kredite sowie andere wiederkehrende Ausgaben gegengerechnet. Meist ist der verbleibende Haushaltsüberschuss größer als bei einer Einzelrechnung, was die Kreditwürdigkeit erhöht. Unvorhergesehene Ausgaben können in solchen Fällen viel einfacher finanziert werden, Geldprobleme lassen sich ausgleichen. Nicht selten ist es durch diese Konstellation möglich, ein bis zwei Prozent Zinsen zu sparen. Bei einem Kredit über 10.000 Euro wären dies 100-200 Euro pro Jahr. Gerechnet auf 84 Monate, also 7 Jahre, beträgt die Ersparnis 700 – 1.400 Euro!

TIPP: Den Kredit zu zweit aufnehmen

Soll der Kredit zu zweit aufgenommen werden, ist dies in den meisten Fällen kein Problem. Viele Banken ermöglichen die gemeinsame Kreditaufnahme von Ehe- und Lebenspartnern, oftmals können auch Eltern oder Großeltern als zweite Kreditnehmer herangezogen werden. Dies ist beispielsweise für junge Menschen sinnvoll, die als Auszubildende oder Studenten noch keinen eigenen Kredit aufnehmen können. Mit dem zweiten Kreditnehmer können auch sie ihr Wunschdarlehen erhalten und die erste eigene Wohnung einrichten oder aber ein neues Auto kaufen. Um als zweiter Kreditnehmer akzeptiert zu werden, müssen Antragsteller die gleichen Voraussetzungen erfüllen wie der erste Kreditnehmer auch. Sie sollten demnach über ein eigenes Einkommen verfügen, einen möglichst niedrigen Verschuldungsgrad aufweisen und eine positive Schufa-Auskunft haben. Sind diese Voraussetzungen erfüllt, werden sie gleichberechtigt in den Kredit aufgenommen, und zwar mit allen Rechten und Pflichten.

Auf jeden Fall den Zinsvergleich nutzen

Bevor überhaupt der gewünschte Kredit beantragt wird, sollte ein Zinsvergleich durchgeführt werden. Online ist dies in wenigen Minuten möglich. Hierzu benötigen die Vergleichsseiten lediglich Daten zur Kredithöhe, zur Laufzeit und zum Verwendungszweck und schon können die günstigsten Angebote angezeigt werden. Auch hier wird deutlich, dass viele Banken die bonitätsabhängige Verzinsung nutzen, denn neben dem günstigsten Zins wird zumeist auch der Maximalzins angegeben. Im Rahmen dieser Zinsspanne wird sich schließlich auch der individuell zu zahlende Kreditzins bewegen. Um herauszufinden, welcher Zins für das eigene Vorhaben berechnet wird, muss nun ein Antrag gestellt werden. Auch dies ist mittlerweile über das Internet möglich. Nach Eingabe der Kreditnehmer und deren Einkommen ermittelt der Bankrechner zum einen, ob eine Kreditvergabe genehmigt werden kann und zeigt zum anderen den in diesem Fall zu zahlenden Zins. Jetzt können Kreditnehmer beraten und überprüfen, ob das Angebot angenommen wird oder ob eine erneute Nachfrage bei einer anderen Bank vorgenommen wird.


Tipps zum passenden Baudarlehen

Beim Kauf eines Hauses oder bei größeren Renovierungsarbeiten an der eigenen Immobilie können die meisten Menschen nicht auf ein Baudarlehen verzichten. Doch welches dieser zahlreichen Darlehen soll für die Finanzierung gewählt werden und wie viel Darlehen brauche ich? Diese Fragen stellen sich viele Kreditsuchende, da das Angebot an Baudarlehen mittlerweile enorm groß geworden ist. Es ist daher wichtig, sich schon frühzeitig über die Offerten der Kreditinstitute zu informieren und mit einem Online-Baufinanzierungsrechner die Kreditrate kalkulieren.

Die Kredithöhe festlegen

Bevor überhaupt mit den Planungen für ein Darlehen begonnen werden können, stellt sich die Frage nach der Darlehenshöhe. Diese kann anhand der Bau- und Renovierungskosten oder aber der Objektkosten ermittelt werden. Wichtig ist dabei, auch Kaufnebenkosten wie Notarkosten, Grundstückskosten und Steuern mit zu berücksichtigten. Wurden alle Kosten aufgeschlüsselt, kann jetzt das vorhandene Eigenkapital abgezogen werden, um die eigentliche Kreditsumme ermitteln zu können. Je mehr Geld dabei eingesetzt werden kann, desto niedriger ist die Darlehenssumme und desto geringer ist auch die monatliche Belastung. Gleichzeitig reduziert sich mit sinkender Kreditsumme oft auch der Zinssatz, denn das Risiko für die Banken bei einem möglichen Kreditausfall ist deutlich geringer. Dieser Zins ist bei einer 100%-Finanzierung oft am höchsten, denn diese Kredite sind für die Banken mit hohen Risiken verbunden.

Tilgungssatz und Laufzeit ermitteln

Wurde jetzt die Kreditsumme festgelegt, können Kreditnehmer einen Tilgungsrechner aus dem Internet nutzen, um sowohl den Tilgungssatz wie auch die Laufzeit zu ermitteln. Der Tilgungssatz gibt dabei an, wie hoch die Tilgung zu Anfang vereinbart wird. Natürlich steigt die Rate, je höher der Tilgungssatz ist. Gleichzeitig sinkt aber auch die Laufzeit, denn bei einer hohen Tilgung kann eine schnellere Entschuldung erreicht werden. Mit dem Tilgungsrechner ist es nun anhand dieser Variablen möglich, die dann geltende monatliche Ratenbelastung zu ermitteln und die Kreditrate zu berechnen. Wichtig ist dabei, dass die Rate nicht mehr als 30-40 Prozent des Haushaltsnettoeinkommens ausmacht, um eine langfristige Finanzierung zu vereinbaren.

So finden Sie das passende Baudarlehen:

  • Genaue Festlegung der Kreditsumme anhand Bau- und Nebenkosten
  • Einsatz von Eigenkapital
  • Tilgungssatz mit dem Kreditrechner ermitteln
  • Laufzeit berechnen
  • Monatliche Rate auf das Haushaltsnettoeinkommen abstimmen
  • Kombination mehrerer Darlehen bietet Vorteile
  • Einsatz von KfW Krediten oft sinnvoll

Den passenden Kredit auswählen

Wurde ermittelt, wie hoch die monatliche Belastung sein kann und welche Darlehenssumme benötigt wird, können Kreditnehmer jetzt die unterschiedlichen Darlehen für sich betrachten. Ein Annuitätendarlehen ist hierbei das beliebteste Darlehen, denn es bietet feste Zinsen und eine sichere Monatsrate. Aber auch Darlehen, die erst am Ende der Laufzeit zurückgezahlt werden, sind bei vielen Kreditnehmern sehr beliebt. Diese endfälligen Darlehen werden dann meist mit einem Bausparvertrag oder einer Lebensversicherung zurückgezahlt. Ebenfalls sinnvoll kann der Einsatz von KfW Darlehen sein, die in bestimmten Situationen zu besonders günstigen Zinsen vergeben werden. Welche Darlehen individuell zum Einsatz kommen, muss anhand der Lebens- und Finanzsituation entschieden werden. Hier ist es hilfreich, sich mit einem Finanzspezialisten zusammenzusetzen und die Finanzierung umfassend zu planen. Bei vielen Direktbanken ist eine solche Finanzplanung mitunter auch online möglich, sodass die Finanzierung dennoch mit günstigen Konditionen online abgeschlossen werden kann.


Baufinanzierung – Darlehensarten

Für die Finanzierung eines Objektes stehen verschiedene Darlehensarten zur Wahl. Entscheidend dabei ist die gegenwärtige und zu erwartende wirtschaftliche Situation des Darlehensnehmers.

Annuitätendarlehen

Zunächst steht das Annuitätendarlehen zur Wahl. Dabei ist nicht nur auf die Zinshöhe zu achten, sondern auch auf Tilgungsart und -höhe. Die Belastung des Kreditnehmers setzt sich aus Zins und Tilgung zusammen, bleibt dabei jedoch immer gleich hoch, weil geleistete Tilgungen die Höhe der Zinsaufwendungen senken. Dadurch ist die Belastung gut kalkulierbar und es wird eine schnelle Entschuldung erreicht. Auch Sondertilgungen sind möglich. Nachteilig ist jedoch, dass diese Form recht unflexibel ist.

Ratentilgungsdarlehen

Beim Ratentilgungsdarlehen steht bei allen Zahlungen die Tilgung im Vordergrund. Durch Zahlung der festgelegten Tilgungsraten reduziert sich die jährliche Zinsbelastung. Gesamt gesehen entstehen bei dieser Darlehensform weniger Zinsen, im Gegenzug jedoch ist die finanzielle Anfangsbelastung wesentlich höher als beim Annuitätendarlehen. Diese Finanzierung ist für Eigennutzer geeignet, die nicht so scharf rechnen müssen.

Darlehen mit ausgesetzter Tilgung

Eine weitere Variante ist das Darlehen mit ausgesetzter Tilgung. Im Gegensatz zum Ratentilgungsdarlehen ist hier die Anfangsbelastung bewusst niedrig gehalten, dafür sind jedoch Beiträge in einen Bausparvertrag und/oder eine Kapitallebensversicherung zu zahlen. Diese Sicherheit wird vom Darlehensgeber verlangt. Wer später über größere Beträge aus beispielsweise einer Erbschaft verfügt, kann durch eine Sondertilgung seine Schulden ablösen. Zu welchen Konditionen dies möglich ist, sollte bereits bei Vertragsabschluss geklärt werden, da sonst in nicht geringem Umfang Vorfälligkeitszinsen erhoben werden.

Versicherungsdarlehen

Ein so genanntes Versicherungsdarlehen ist häufig um etwa 0,25 Prozent günstiger als andere Darlehen. Ein monatliches zu verzinsendes Festdarlehen wird zum Ablauf des Vertrages in einer Zahlung abgelöst. Hierfür wird eine Kapitallebensversicherung abgeschlossen. Die Beleihungsgrenze ist bei dieser Form der Kreditnahme recht niedrig, weshalb meist Zusatzfinanzierungen getätigt werden müssen. Selbstnutzern ist diese Variante nicht zu empfehlen, da sie viele nicht kalkulierbare Risiken enthält. Wer jedoch eine Kaptialanlagemöglichkeit sucht, ein gutes Gehalt bezieht und den Spitzensteuersatz zahlt, sollte dieses Darlehen in Erwägung ziehen, da er seine Steuerschuld um die als Werbungskosten absetzbaren Zinsen mindern kann.

Bausparvertrag

Eine weitere planungssichere Finanzierungsform bietet der Bausparvertrag. Dabei wird eine bestimmte monatliche Rate gezahlt und man weiß bereits bei Vertragsabschluss, zu welchen Konditionen ein späterer Kredit erteilt wird. Die momentane Niedrig-Zinssituation kann deshalb gut dafür genutzt werden, sich diesen Vorteil für die nächsten Jahre zu sichern. Insgesamt wird mit einem Bausparvertrag eine schnelle Entschuldung erreicht, wobei jedoch die Tilgungsraten höher liegen.


Tilgungsdarlehen und Tilgungsaussetzung

…des Darlehens zur Baufinanzierung

Eine Baufinanzierung kann unterschiedlich konzipiert sein. Eine übliche Variante ist das Tilgungsdarlehen, welches auch unter den Begriffen Annuitätendarlehen oder Amortisationsdarlehen bekannt ist.

Ein Tilgungsdarlehen ist so aufgebaut, dass der Darlehensnehmer über die vereinbarte Laufzeit jährlich einen bestimmten Betrag, welcher sich aus Zins- und Tilgungsanteil zusammensetzt, zahlt. Da die Restschuld mit jeder geleisteten Zahlung sinkt, verändert sich das Verhältnis von Zins- und Tilgungsanteil, denn es wird jeweils nur die verbleibende Restschuld verzinst. Der Tilgungsanteil wird also jährlich höher, während der Zinsanteil sich jährlich weiter reduziert.

Um die Immobilienfinanzierung übersichtlich zu gestalten, wird ein so genannter Tilgungsplan erarbeitet. Hierin ist der planmäßige Verlauf des Tilgungsdarlehens von der Auszahlung bis zur endgültigen Ablösung aufgeführt. Die Höhe der monatlichen Rate, die anteilige Höhe von Zins und Tilgung sowie die Höhe der verbleibenden Restschuld lassen sich hier entnehmen. Nach Ablauf der ersten Zinsbindung empfiehlt es sich, einen neuen Tilgungsplan erstellen zu lassen, der die ggf. veränderten Zinskonditionen berücksichtigt.

Es besteht jedoch auch die Möglichkeit, ein Darlehen mit linearer Tilgung mit gleich bleibenden Tilgungsraten zurückzuzahlen und die auf die Restschuld anfallenden Zinsen gesondert auszugleichen, die dann zu den jeweils vereinbarten Termin errechnet werden (Tilgungsverrechnung). So erreicht man sinkende Gesamt-Leistungsraten, die Gesamtrückzahlungsdauer jedoch verlängert sich.

Um den Darlehensnehmer nach der Auszahlung des Darlehens anfänglich zu entlasten, kann mit dem Finanzdienstleister eine tilgungsfreie Zeit vereinbart werden. Während der Tilgungsfreijahre zahlt der Darlehensnehmer lediglich Zinsen an den Darlehensgeber und die Tilgung des Darlehens beginnt zu einem später vereinbarten Zeitpunkt. Allerdings wird für die Rückzahlung des Darlehens ein so genanntes Tilgungssurrogat vereinbart. Dabei handelt es sich um einen Tilgungsersatz, der in Form einer Abtretung von Ansprüchen aus einem Bausparvertrag oder einer Kapitallebensversicherung gegeben wird. Wird nun die Leistung aus dieser Absicherung fällig, wird damit das Darlehen ganz oder teilweise abgelöst.

In dieser Weise funktioniert das Bankvorausdarlehen, wobei ein langfristiger Kredit zur Vorfinanzierung eines Bausparvertrages gewährt wird. Die Darlehenshöhe ist identisch mit der vereinbarten Bausparsumme. Das Bankvorausdarlehen selbst bleibt während der Laufzeit tilgungsfrei, während Darlehenszinsen sowie Sparbeiträge für den Bausparvertrag zu zahlen sind. Erfolgt die Zuteilung des Bausparvertrages, wird das Bankvorausdarlehen mit der Bausparsumme ausgeglichen.

Zwischen Darlehensnehmer und -geber kann vereinbart werden, dass die Auszahlung des Darlehens abzüglich eines Damnums erfolgt. Ein Damnum oder Disagio ist ein Abschlag vom Auszahlungsbetrag (ca. 3 – 5 %), wodurch der Nominalzins gesenkt werden kann. Dies kann ggf. steuerliche Vorteile bringen, jedoch steigt der Effektivzins, so dass hier genau nachgerechnet werden muss, ob sich ein solches Damnum lohnt.

Fällt die Entscheidung für ein Damnum aus, wird oft für den Differenzbetrag zwischen Auszahlungssumme und Darlehenssumme ein Zusatzdarlehen benötigt. Dieses Zusatzdarlehen oder auch Tilgungsstreckungsdarlehen wird zuerst zurückgezahlt, das Hauptdarlehen bleibt währenddessen tilgungsfrei. Die Zeitspanne, während der das Hauptdarlehen tilgungsfrei bleibt und das Zusatzdarlehen zurückbezahlt wird, nennt man Tilgungsstreckung. Allerdings verlängert sich dadurch die Laufzeit des Hauptdarlehens.


Darlehen Online

Nur die wenigsten Menschen können sich heutzutage größere Anschaffungen aus der Haushaltskasse leisten und müssen daher auf andere Alternativen, sprich Kredite zurückgreifen. Inzwischen gibt es viele unterschiedliche Kreditangebote für jede Art von Anschaffung. Der Trend geht dabei allerdings nicht mehr in Richtung Hausbank sondern immer mehr in Richtung Darlehen Online.

Bis vor ein paar Jahren hätten viele Menschen nicht mal im Traum darüber nachgedacht ihr Darlehen Online zu beantragen, denn viel zu groß war die Angst und die Unwissenheit. Inzwischen hat sich dies aber grundlegend geändert und ein Darlehen Online zu beantragen bringt inzwischen vielerlei Vorteile gegenüber einer normalen Kreditbeantragung bei einer Bank. Im Prinzip ist die Beantragung von einem Darlehen Online nichts anderes wie ein normaler Kredit. Der Kreditnehmer hat den Vorteil, dass er sich an keine Öffnungszeiten oder Termine halten muß, denn ein Darlehen online kann rund um die Uhr und an sieben Tagen die Woche beantragt werden. Bei dem Darlehen Online füllt der Kreditnehmer den Antrag einfach über das Internet aus und schickt es ab.

Kurze Zeit später erhält er dann per Post alle weiteren Unterlagen muss nur noch seine geforderten Unterlagen, wie beispielsweise Gehalt nachweisen oder ähnliches an das Kreditinstitut zurücksenden. Hier liegt schon wieder ein weiterer Vorteil, denn wer sein Darlehen Online beantragt erhält meist innerhalb weniger Stunden eine vorläufige Entscheidung, welche bei einer Bank bis zu mehrere Wochen dauern kann. Ein weiterer wichtiger Vorteil beim Darlehen Online liegt darin, dass die meisten Banken und Kreditgeber die auch vor Ort Kredite vergeben bei der Beantragung von einem Darlehen online günstigere Zinssätze anbieten. Somit liegen die meisten Darlehen online mehrere Prozentpunkte unter den in den Filialengeschäften angebotenen Krediten. Dies liegt daran, dass die Banken dadurch Arbeitskräfte für Beratungsgespräche und Ähnliches einsparen und dies wiederum den Kreditnehmer zugutekommt.

Darlehen online vergleichen und Sparen

Wer für einen Kauf Geld braucht, hat die Möglichkeit ein Darlehen aufzunehmen. Ein Darlehen ist ein Vertrag mit einer Bank, bei der man eine gewisse Summe Geld bekommt. Allerdings muss man diesen Betrag wieder in meist monatlichen Raten abbezahlen. Damit die Banken Profit machen können, werden Zinsen erhoben, sodass der zurückzuzahlende Betrag größer als der Darlehensbetrag ist.

Ein Darlehen aufnehmen ist mit einem gewissen Grad an Aufwand verbunden. In der Bank kann man mit einem Berater der Bank eine solche Finanzierung abschließen. Danach gilt es viele Unterlagen einzureichen, zum Beispiel Gehaltsabrechnungen usw., damit die Bank auch sicher sein kann, das der Kreditnehmer die Raten überhaupt zurückbezahlen kann. Negativ wirkt sich ein Eintrag in der SCHUFA aus. Einen solchen Eintrag bekommt man, wenn man in seiner Vergangenheit ein Darlehen nicht komplett abbezahlen konnte. Somit ist es bei einem Eintrag schwieriger eine neue Finanzierung zu bekommen, aber mithilfe vollständiger und seriöser Unterlagen sind die Chancen trotzdem hoch.

Ist der Vetrag dann erfolgreich abgeschlossen, zahlt man dann regelmäßig monatliche Raten bis zum Ende seiner Laufzeit. Raten und Laufzeiten variieren, je nachdem welche Summe aufgenommen wurde. Sollte jedoch der ungünstige Fall eintreffen, dass man mit dem Raten in Verzug kommen sollte, ist ein Beratungsgespräch mit dem Vertragspartner unausweichlich.

In viele Fällen kann die nächste Ratenzahlung verschoben werden und/oder die Laufzeit für geringere Zahlungen verlängert werden. Nur in hoffnungslosen Fällen wird der Kreditnehmer gepfändet, bis sein Darlehen abbezahlt werden kann, oder es muss ein Insolvenzantrag abgegeben werden. In Falle des Antrages bekommt die Bank kein Geld mehr zurück und erst nach einigen Jahren ist man komplett schuldenfrei. Allerdings hat man sich in dieser Zeit an strenge Regeln zu halten, sonst fliegt man aus der Privatinsolvenz. Zusammenfassend ist zu sagen, dass man erst ein Darlehen aufnehmen sollte, wenn man sich sicher ist, dass man diesen in der Laufzeit sicher abbezahlen kann, da die möglichen Konsequenzen fatale Folgen hätten.


Darlehenszinsen

Nimmt man ein Darlehen bei einer Bank auf, müssen mit den monatlichen Raten Darlehenszinsen bezahlt werden. Sie werden in Prozent angegeben. Die Höhe der Darlehenszinsen hängt von der Zinssituation am Markt ab, die sich an den Leitzinsen der Europäischen Zentralbank orientiert. Auch die Darlehenshöhe und die Laufzeit des Darlehens bestimmen die Höhe der Darlehenszinsen. Wird das Darlehen über eine lange Laufzeit beansprucht, sind die Zinsen entsprechend hoch. Die Banken gewähren das Darlehen zu unterschiedlichen Konditionen. Bei den Direktbanken sind die Darlehenszinsen besonders günstig, da diese Banken keine Filialen betreiben und daher Kosten sparen. Daher lohnt sich, bevor man sich für eine Bank entscheidet, bei der man das Darlehen beantragt, ein Vergleich über das Internet. Die Vergleichsplattformen bieten einen Überblick über die Darlehenszinsen bei den verschiedenen Banken und informieren über die Besonderheiten der Banken. Für das persönliche Darlehen kann man ein Beispiel berechnen, indem man die Darlehenssumme und die Laufzeit eingibt. Die Zinsen werden für die einzelnen Banken entsprechend dem individuellen Darlehen angezeigt.

Die Banken machen die Höhe der Darlehenszinsen auch von der Bonität des Kunden abhängig. Sie müssen für das Darlehen Eigenkapital vorhalten, was Kosten verursacht. Die Kosten sind umso höher, je ungünstiger die Bonität des Kunden ist, da das Ausfallrisiko für die Rückzahlung höher ist. Diese Kosten schlagen die Banken auf die Darlehenszinsen auf.

Die Bonität des Kunden wird anhand seiner Einkommensnachweise und der Kontoauszüge aus den letzten drei Monaten geprüft. Je nach Höhe und Zweck des Darlehens fordern die Banken bestimmte Sicherheiten, die sich positiv auf die Bonität auswirken. Dies kann Eigenkapital oder eine Immobilie sein. Wenn es sich um ein Darlehen zur Immobilienfinanzierung handelt, kann auch eine Grundschuld oder Hypothek eine Sicherheit bieten. Die Bank nimmt anhand der Bonität eine Wertung vor, das sogenannte Scoring. Entsprechend des Scorings wird ein Aufschlag auf die Darlehenszinsen erhoben.

Die Darlehenszinsen werden auch als Sollzinsen bezeichnet. Bei einem hohen Darlehen mit einer langen Laufzeit, dies betrifft vorwiegend die Immobilienfinanzierung, kann eine Periode der Sollzinsbindung festgelegt werden, während der sich der Sollzinssatz nicht verändert. Das Darlehen wird zumeist als Annuitätendarlehen gewährt, bei dem die Raten während der Periode der Sollzinsbindung gleich hoch sind. Das Verhältnis zwischen Tilgungsanteil und Anteil der Darlehenszinsen an den Raten verändert sich während der Periode der Sollzinsbindung zugunsten des Tilgungsanteils. Ist die Periode der Sollzinsbindung abgelaufen, können die Zinsen für das Darlehen und die Höhe der Raten neu festgelegt werden. Auch eine Umschuldung zu einer Bank, die günstigere Zinsen bietet, ist möglich.


Der Darlehenszins

Entscheidet man sich für die Bau- oder Immobilienfinanzierung, erhält man ein Darlehen, für das ein Darlehenszins zu zahlen ist, der im Darlehensvertrag festgelegt wird. Der Darlehenszins ist abhängig von der marktüblichen Zinssituation, die von den Leitzinsen der Europäischen Zentralbank bestimmt wird, aber auch von der Höhe des Darlehens und von der Laufzeit. Bei einer hohen Darlehenssumme, die sich über eine lange Laufzeit erstreckt, ist der Darlehenszins entsprechend hoch. Je nach Bank kann er stark voneinander abweichen. Er ist entscheidend für die Kosten des Darlehens. Um die Kosten für das Darlehen möglichst gering zu halten, kommt es auf einen niedrigen Darlehenszins an. Ein Vergleich der verschiedenen Banken lohnt sich, bevor man bei einer Bank das Darlehen beantragt.

Das Darlehen kann als Annuitätendarlehen oder als Tilgungsdarlehen gewährt werden. Beim Annuitätendarlehen bleibt der Darlehenszins während der gesamten Laufzeit oder während der Periode der Sollzinsbindung gleich, auch die monatlichen Raten werden in gleicher Höhe gezahlt. Mit den Raten werden die Zinsen, aber auch ein Teil der Tilgung gezahlt. Während der Laufzeit verringert sich der Anteil der Zinsen an den Raten, der Anteil der Tilgung steigt. Beim Tilgungsdarlehen wird die Höhe der Tilgung, die mit jeder Rate vorgenommen wird, festgelegt. Sie bleibt mit jeder Rate gleich. Da der Darlehenszins sich auf die jeweils verbleibende Restschuld bezieht, sind mit jeder Rate weniger Zinsen zu bezahlen, die Höhe der Raten sinkt während der Laufzeit.

Der Darlehenszins wird auch als Nominalzins bezeichnet und wird immer in Prozent angegeben. Er ist Bestandteil des effektiven Jahreszinses, der ein wichtiges Kriterium für die Kosten des Darlehens ist und in den auch die Bearbeitungsgebühren für das Darlehen eingerechnet werden. Der effektive Jahreszins sollte immer herangezogen werden, wenn man die Kosten für das Darlehen bei den verschiedenen Banken miteinander vergleichen will. Allerdings kann sich der Darlehenszins noch geringfügig ändern, wenn der Darlehensvertrag abgeschlossen wird. Dies liegt daran, dass die Banken vom Darlehensnehmer bestimmte Sicherheiten fordern, damit die Rückzahlung des Darlehens gewährleistet ist. Die Banken prüfen bei Beantragung des Darlehens die Bonität des Antragstellers. Es muss eine bestimmte Bonität gewährleistet sein, damit das Darlehen gewährt werden kann.

Bei Kunden, die nur eine geringe Bonität vorweisen können, ist das Ausfallrisiko für die Rückzahlung des Darlehens höher. Dies verursacht für die Banken höhere Kosten, da sie einen entsprechenden Betrag an Eigenkapital vorhalten müssen. Diese Kosten geben die Banken an die Kunden weiter, indem sie den Darlehenszins erhöhen. Der Kunde kann selbst entscheiden, ob er den höheren Darlehenszins akzeptiert und den Vertrag abschließen will.


Aktuelle Darlehenszinsen

Für ein Darlehen, das für die unterschiedlichsten Zwecke gewährt wird, müssen mit den monatlichen Raten Zinsen bezahlt werden. Die Zinsen sind Teil der Kosten für das Darlehen, daher sollen die Darlehenszinsen so günstig wie möglich sein. Aktuelle Darlehenszinsen orientieren sich an der marktüblichen Zinssituation, die durch die Leitzinsen bestimmt wird, die von der Europäischen Zentralbank festgelegt werden. Die Zinsen unterliegen daher den marktüblichen Schwankungen. Will man ein Darlehen beantragen, sollte man auf aktuelle Darlehenszinsen achten. Die Höhe des Darlehens und die Laufzeit wirken sich auf die Darlehenszinsen aus, auch die allgemein steigenden Kosten beeinflussen aktuelle Darlehenszinsen. In den Darlehenszinsen sind neben dem Nominalzins auch Bearbeitungs- und Verwaltungsgebühren enthalten. Alle Kosten für das Darlehen machen den effektiven Jahreszins aus. Aktuelle Darlehenszinsen sind also von der Entwicklung am Kapitalmarkt abhängig. Daher können sich aktuelle Darlehenszinsen von Tag zu Tag ändern, besonders dann, wenn es zu Kurseinbrüchen am Aktienmarkt kommt. Auch die gesetzlichen Bestimmungen, die von den Banken einzuhalten sind, haben Einfluss auf aktuelle Darlehenszinsen.

Die Darlehenszinsen sind auch je nach Bank unterschiedlich hoch. Daher empfiehlt es sich, vor Beantragung eines Darlehens die Zinsen bei den einzelnen Banken gezielt zu vergleichen. Im Internet stehen Vergleichsportale zur Verfügung. Für das gewünschte Darlehen kann man die Darlehenssumme und die Laufzeit eingeben und dafür aktuelle Darlehenszinsen bei den einzelnen Banken angezeigt bekommen. Die Darlehenszinsen sind bei den Direktbanken besonders günstig, da diese Banken keine Filialen betreiben und kostengünstig wirtschaften. Die Darlehenszinsen sind deshalb so günstig, weil keine Vermittlerprovisionen berechnet werden wie bei den Hausbanken. Es steht am Telefon ein Ansprechpartner für die Fragen zum Darlehen zur Verfügung.

Für ein hohes Darlehen mit einer langen Laufzeit kann eine Periode der Sollzinsbindung festgelegt werden. Während dieser Zeit ändern sich die Darlehenszinsen nicht. Um die Kosten für das Darlehen so gering wie möglich zu halten, sollte man aktuelle Darlehenszinsen als Grundlage für die Periode der Sollzinsbindung nutzen. Sind die aktuellen Darlehenszinsen niedrig, sollte die Periode der Sollzinsbindung möglichst über einen langen Zeitraum angelegt werden. So kann man sich für das Darlehen günstige Zinsen sichern. Ein Darlehenszins, der niedriger als 6 % ist, sollte für eine lange Periode der Sollzinsbindung gewählt werden. Liegen aktuelle Darlehenszinsen allerdings höher, sollte man die Periode der Sollzinsbindung für eine kurze Zeit, beispielsweise für 5 Jahre, festlegen. Nach Ablauf dieser Periode müssen die Zinsen und die Raten neu festgelegt werden. Auch eine Umschuldung kann vorgenommen werden, wenn in dieser Zeit bei einer anderen Bank aktuelle Darlehenszinsen günstiger sind.


Darlehenszinsen Vergleich unverzichtbar

Der Darlehenszinsen Vergleich ist für all jene von Bedeutung, die planen in naher Zukunft ein Darlehen aufzunehmen. Bereits minimale Zinsunterschiede können zu massiven Mehrkosten führen, die insbesondere bei hohen Darlehenssummen schnell einige Tausend Euro erreichen. Aus diesem Grund sollte selbst bei Kleinkrediten ein Darlehenszinsen Vergleich durchgeführt werden. Schließlich will niemand mehr als nötig für geliehenes Geld ausgeben. Aus genau diesem Grund sollte darauf geachtet werden, dass die Zinsen möglichst gering sind. Beim Darlehenszinsen Vergleich wird man zudem schnell auf die beiden Begriffe nominaler Zinssatz und effektiver Zinssatz stoßen. Ersterer ist bei Banken sehr beliebt, um damit zu werben. Allerdings hat er kaum Aussagekraft, da er nur einen geringen Teil der anfallenden Kosten beinhaltet. Wichtiger ist es, den effektiven Zinssatz beim Darlehenszinsen Vergleich zu beachten. Dieser beinhaltet nämlich auch Gebühren, Provisionen und viele weitere Kosten, die für das Darlehen anfallen.

Ein Darlehenszinsen Vergleich ist natürlich in erster Linie bereits bei den einzelnen Banken möglich. Sie stellen auf ihren Internetseiten, in Broschüren und Flyern bereits Auskünfte darüber, wie hoch die Darlehenszinsen üblicherweise sind. Für den individuellen Darlehenszinsen Vergleich sollte man jedoch einen Darlehensrechner nutzen, der im Internet in vielen verschiedenen Variationen zur Verfügung steht. Des Weiteren ist hierbei zu beachten, dass der Darlehenszinsen Vergleich im Internet stets aktuell sein sollte. Außerdem sollte er möglichst viele verschiedene Banken beim Vergleichen berücksichtigen, um so eine bessere Chance zu erhalten, tatsächlich die besten Angebote herauszufiltern.

Obwohl der Darlehenszinsen Vergleich eine gute Möglichkeit bietet, sich über die verschiedenen Angebote der Banken und deren Attraktivität zu informieren, sollte man dennoch stets bedenken, dass der Darlehenszinsen Vergleich aus dem Internet keine hundertprozentig korrekten Angaben leisten kann. Vielmehr ist es so, dass bei diesem Vergleich nur ungefähre Zahlen zum Vorschein kommen. Die Höhe der Darlehenszinsen hängt wesentlich von der Bonität und dem Einkommen der Darlehensnehmer ab. Dabei ist es besonders wichtig, dass man sich nachdem man den Darlehenszinsen Vergleich durchgeführt hat, um individuelle Angebote der günstigsten Banken kümmert. Erst anhand der Angaben in diesen kann man tatsächlich einen Darlehenszinsen Vergleich durchführen.

Hierbei ist es besonders wichtig, dass die persönlichen Voraussetzungen berücksichtigt werden, außerdem kann man die Darlehenszinsen mit etwas Verhandlungsgeschick sogar noch drücken. Somit stellt der Darlehenszinsen Vergleich aus dem Web zwar eine gute Möglichkeit dar, um verschiedene Banken zunächst einmal grob zu vergleichen, kann einen individuellen Vergleich anhand unterschiedlicher Angebote allerdings keinesfalls ersetzen. Zu viele Faktoren beeinflussen die Darlehenszinsen, so dass keine hundertprozentige Vorausberechnung dieser Faktoren möglich ist, wenngleich der moderne Darlehenszinsen Vergleich immer weiter entwickelt wird.


Wie man das Darlehen berechnen kann

Wer einen Kredit aufnehmen möchte oder muss, um eine wichtige Anschaffung tätigen zu können, der sollte natürlich auch entsprechend darauf achten, dass er möglichst wenig für sein Darlehen bezahlt. Dafür sollte man das Darlehen berechnen, und zwar vor der Beantragung. Hierbei müssen verschiedene Berechnungen angestellt werden, damit man beim Vergleichen der Darlehen, sowie der späteren endgültigen Entscheidung keinen Fehler begeht. Um Darlehen berechnen zu können, benötigt man natürlich zunächst einmal die Darlehenssumme, die man aufnehmen will.

Diese Summe sollte man ermitteln, indem man die Kosten für das Gut, das angeschafft werden soll zugrunde legt. Evtl. vorhandene Eigenmittel oder Anzahlungen sollten von dieser Summe anschließend abgezogen werden. Des Weiteren benötigt man die gewünschte Laufzeit, will man ein Darlehen berechnen. Alternativ kann auch die monatlich tragbare Rate errechnet werden, wobei diese Berechnung vielen sicherlich leichter fällt. Hierbei sollte idealerweise ein Haushaltsbuch über einen möglichst langen Zeitraum geführt werden. In diesem werden nun sämtliche Einnahmen des Haushalts, sowie die zugehörigen Ausgaben eingetragen. Aus der Differenz zwischen Einnahmen und Ausgaben ergibt sich dann der zur Verfügung stehende Betrag. Diesen sollte man jedoch nicht vollständig für das Darlehen einsetzen, sondern einen Sicherheitspuffer abziehen. Damit können dann unvorhergesehene Ausgaben beglichen werden, wie etwa die Reparatur des Autos oder der Ersatz des Kühlschranks.

Erst dann erhält man die monatliche Rate, die man langfristig auch tragen kann und die man benötigt, will man ein Darlehen berechnen. Ebenfalls sollte man sich vor der Berechnung die verschiedenen Tools im Web anschauen. Wichtig ist, dass man ein Darlehen berechnen kann, indem man diese Grundangaben eingibt. Ebenfalls sollte man darauf achten, dass der Rechner im Web auf möglichst aktuelle Zahlen zurückgreift. Diese sollten dann einen guten Aufschluss darüber geben, welche Kosten für das Darlehen anfallen. Nachdem sämtliche Eingaben erledigt wurden, erhält man einen Vergleich verschiedener Anbieter. Meist kann man beim Darlehen berechnen auch auswählen, dass ein Zins- und Tilgungsplan mit ausgegeben wird, so sieht man genau, aus welchem Zins- und Tilgungsanteil sich die monatlich zu zahlenden Raten zusammensetzen.

Allerdings darf man ein Darlehen nicht nur via Internet berechnen. In der Regel ist es so, dass man hier zwar einen ersten Anhaltspunkt für die Kosten findet, will man ein Darlehen berechnen und eine wirkliche Aussagekraft der Berechnung erhalten, muss man jedoch auf individuelle Angebote der Banken setzen. Der Grund dafür ist schnell erklärt: Die Banken setzen die Zinsen für Darlehen oftmals nach der Bonität der Antragsteller fest. Je besser diese ist, umso günstiger fallen auch die Zinsen aus. Um ein Darlehen berechnen zu können, benötigt man also die genauen Angaben der Banken, so dass man ein möglichst konkretes Ergebnis erhält.

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