Beamtenkredit

Beamtenkredit

by KreditJoe
Lesedauer: 16 Minuten

Der Beamtenkredit – diese Dinge sollte man wissen

Beamte und Angestellte des öffentlichen Dienstes profitieren nicht selten von vielen Vorteilen. Das gilt auch bei der Aufnahme von Krediten. Viele Banken bieten nämlich für diese Berufsgruppen ein besonderes Beamtendarlehen an.

Dieses ist sehr lukrativ und hat viele Vorteile im Vergleich zu einem konventionellen Ratenkredit. Es gibt jedoch auch einige Besonderheiten und einige Dinge zu beachten. Im folgenden Text erfahren Sie alles, was Sie zu dem Thema Beamtenkredit und Beamtendarlehen wissen sollten. Sie lernen die Vor- und Nachteile kennen, sehen wo Sie einen solchen Kredit beantragen können und auf welche Dinge man vor dem Vertragsabschluss unbedingt achten sollte.

Kreditvergleich
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Kredit für Beamte

Beamte sind gern gesehene Kunden bei den Banken, da sie über ein regelmäßiges Einkommen in entsprechender Höhe verfügen. Sie stehen in einem sehr sicheren Arbeitsverhältnis, der Verlust des Arbeitsplatzes ist eher unwahrscheinlich. Entsprechend günstig sind die Konditionen, die für diesen Kredit gewährt werden. Von vielen Banken wird der Beamtenkredit angeboten, er zeichnet sich durch hohe Kreditsummen und lange Laufzeiten aus. Die Konditionen unterscheiden sich je nach Bank, daher lohnt sich ein Vergleich.

Vorteile des Beamtenkredits

Der Beamtenkredit kann nur von bestimmten Personen beantragt werden, das können

  • Beamte
  • Beschäftigte im öffentlichen Dienst, die nicht verbeamtet sind
  • Lehrer
  • Pensionäre
  • Akademiker

sein. Der Beamtenkredit zeichnet sich durch besonders günstige Zinsen aus, da das Ausfallrisiko nur gering ist. Die Zinsen unterscheiden sich je nach Anbieter, der Beamtenkreditvergleich informiert über die Höhe der Zinsen. Die Zinsen werden bei einem Beamtenkredit zumeist bonitätsabhängig festgelegt, die Bonität hängt vom Beamtenstatus, vom Einkommen, von zusätzlichen Sicherheiten und von bereits vorhandenen Krediten ab. Ein Beamtenkredit kann mit sehr langen Laufzeiten und sehr hohen Kreditsummen beantragt werden. Man kann teilweise Laufzeiten von bis zu 20 Jahren wählen, Kreditsummen von bis zu 100.000 Euro sind, abhängig von der Bonität, möglich.

Die Kosten für den Beamtenkredit sind aufgrund der niedrigen Zinsen nur gering. Gerade in Zeiten niedriger Zinsen können sich Beamte und andere Personen, die für den Beamtenkredit infrage kommen, langfristig gute Konditionen für ihren Kredit sichern. Die Raten können aufgrund der niedrigen Zinsen und der langen Laufzeit niedrig ausfallen. Die Verwendungsmöglichkeiten für den Beamtenkredit sind vielfältig, dieser Kredit ist nicht zweckgebunden. Er kann für den Kauf eines Autos, für die Immobilienfinanzierung, für Modernisierungsmaßnahmen am Haus oder für die Umschuldung bestehender Kredite verwendet werden.

Auch Beamte sind vor einer Überschuldung nicht gefeit, sie kann ihnen den Beamtenstatus und sogar das Arbeitsverhältnis kosten. Bei einer Überschuldung wird gegen die Betroffenen oft ein Disziplinarverfahren eingeleitet. Beamte können mit einem Beamtenkredit einer drohenden Überschuldung entgehen, indem sie bestehende Kredite zu ungünstigen Konditionen damit ablösen.

Die Beantragung des Beamtenkredits

Bevor man den Beamtenkredit beantragt, kann man sich im Beamtenkredit Vergleich über die Konditionen bei den Anbietern informieren. Die Kreditanfrage kann online gestellt werden, damit sie sofort bearbeitet wird. Hat man eine Zusage erhalten, muss man den Kreditantrag zusammen mit den Unterlagen zur Bonitätsprüfung an die Bank senden. Für die Bonitätsprüfung werden eine Bescheinigung des Arbeitgebers, Einkommensnachweise, Kontoauszüge und bei Beamten eine Kopie der Ernennungsurkunde gefordert. Bevor der Beamtenkredit gewährt werden kann, ist auch bei Beamten eine Schufa-Abfrage erforderlich. Nur wenn die Bonität gewährleistet ist und kein negativer Schufa-Eintrag vorliegt, kann der Beamtenkredit gewährt werden.

 

Was ist ein Beamtenkredit?

Bei einem Beamtenkredit handelt es sich um ein Darlehen, welches nur Beamten bzw. Angestellten im öffentlichen Dienst zur Verfügung steht. Die Banken machen sich den meist guten Verdienst sowie das sehr sichere Arbeitsverhältnis zu nutze, um dem Kreditnehmer besonders gute Darlehen zu sehr guten Konditionenanzubieten. Zudem ist der Kredit für die Beamten in verschiedenen Formen verfügbar, die zu noch mehr Flexibilität bei der der Aufnahme eines Darlehens sorgen.

Der Ablauf der Kreditaufnahme sowie die Abzahlung und die sonstigen Bedingungen sind hingegen weitestgehend identisch mit einem klassischen Kredit, wie ihn auch der gewöhnliche Angestellte aufnehmen kann.

Beamte, Lehrer, Berufssoldaten, Richter, Polizisten und Angestellte im öffentlichen Dienst können einen speziellen Beamtenkredit beantragen, denn dieser ist ganz speziell auf die Berufsgruppe der Beamten zugeschnitten. Beamten-Kredite werden insbesondere vergeben von folgenden Kreditanbiern und Kreditvermittlern

Das Beamtendarlehen (bzw. der Beamtenkredit) richtet sich an Personen, die im öffentlichen Dienst tätig sind und zeichnet sich durch einige Besonderheiten aus, in erster Linie durch lange Laufzeiten, die bei 12 Jahren beginnen und in der Regel bei 20 Jahren enden. Dass bei solchen Laufzeiten keine kleinen Summen verliehen werden, versteht sich von selbst. Wer sich also im Staatsdienst tummelt, z. B. als Lehrer, Polizeibeamter, Finanzbeamter oder Justiz- und Vollzugsbeamter, darf in den Genuss eines Beamtendarlehens mit supergünstigen Beamtenkonditionen kommen. Auch Mitarbeiter der Bundeswehr, der Bundespolizei, bei Feuerwehren, Post und Telekom gehören zu diesem Personenkreis. Alle sonstigen Beamten sind natürlich auch nicht ausgeschlossen, und mittlerweile werden auch Beamte auf Probe, Pensionäre, Akademiker, sowie Angestellte und Arbeiter im öffentlichen Dienst nicht mehr abgewiesen.

Die lange Laufzeit zwischen 144 und 240 Monten ist nicht das einzige Merkmal eines Beamtendarlehens. Zu den Merkmalen gehören auch die Mindestkreditsumme von 10.000 €, die nach oben bei meist 80.000 € gedeckelt ist, und der günstige Zinssatz gegenüber herkömmlicher Kredite. Dieser ergibt sich aus der Besonderheit, dass der Beamtenkredit durch eine Kapital- oder Risikolebensversicherung abgesichert wird. Die LV wird mit Sparraten befüllt, bis sie am Ende der Laufzeit zur Tilgung des Darlehens ausgezahlt wird. Diesem Umstand verdankt das Beamtendarlehen eine Mindestlaufzeit von 12 Jahren, denn erst ab einer solchen Mindestlaufzeit, verknüpft mit einer Ratenzahlung von 60 Monaten oder mehr, wird die Ablaufsumme steuerfrei ausgezahlt. Wurden von der Lebensversicherungsgesellschaft Überschüsse erwirtschaftet, bekommt der Darlehensnehmer nach Ablauf des Darlehens sogar noch etwas ausgezahlt.

Die Prozedere für einen Beamtenkredit ist denkbar einfach. Er kann online abgeschlossen werden. Der Beamte wählt dazu bei der Gesellschaft seiner Wahl den für ihn passenden Kredit, füllt den Antrag aus und schickt ihn ab, online oder per Post. Wird der Antrag angenommen, hat er schon wenige Tage später das Geld auf seinem Konto. Dabei kann er sich in Sicherheit wiegen, denn die mit dem Vertrag abgeschlossene LV deckt das Risiko, und das nicht nur für den Todesfall, sondern auch bei Arbeitsunfähigkeit.

Zum Überblick seien hier noch einmal die Vorteile des Beamtendarlehens genannt:

– Lange Laufzeiten von 144, 180 und 240 Monaten

– Die Darlehenshöhe ist ebenso flexibel und umfasst einen Bereich zwischen 10.000 € und 80.000 €. Mitunter ist auch noch mehr rauszuholen. Wie viel am Ende höchstens als Kredit aufgenommen werden kann, hängt von den monatlichen Dienstbezügen ab

– Die Familie ist abgesichert, durch eine gleichzeitig anzusparende LV

– Im Fall der Dienstunfähigkeit gewähren manche Anbieter Beitragsfreiheit. Diese muss jedoch zusätzlich hinzugebucht werden

– Überschussbeteiligung bei der LV am Ende der Laufzeit

– Das Darlehen ist nicht Zweck gebunden

– Günstigere Konditionen als bei herkömmlichen Krediten. Dadurch ist entweder ein höheres Darlehen möglich, oder eine niedrigere Rate

– Die Zinsen sind über die gesamte Laufzeit garantiert

– Es können jederzeit Sondertilgungen geleistet werden, ohne dass dafür Vorfälligkeitsentschädigungen anfallen. Die Gesamtlaufzeit darf dadurch jedoch nicht unter 144 Monate sinken. Bei einer Teiltilgung verringert sich der Beitrag für die Zinsen im Verhältnis zur Rückzahlung

Unterschiede zwischen einem klassischen Kredit und einem Beamtenkredit

Die Unterschiede zwischen einem klassischen Kredit und einem Darlehen für Beamte finden sich insbesondere bei den besseren Konditionen. Die Laufzeiten sind für Beamte in der Regel deutlich länger, während die Zinssätze weit unter denen von klassischen Krediten liegen. Der Grund dafür ist, dass Beamte wie auch Angestellte im öffentlichen Dienst über einen besonders sicheren Arbeitsplatz und – in vielen Fällen – über ein sehr gutes Gehalt verfügen. Ihnen ist es also einfacher möglich einen Kredit zu bedienen und Zahlungsausfälle sind in dieser Berufsgruppe deutlich geringer. Die Banken haben mehr Sicherheiten und können damit die Kredit zu besonderen Konditionen anbieten.

Von den Unterschieden bei der Laufzeit und bei den Konditionen abgesehen, gibt es außerdem noch Differenzen bei der Höhe. Beamte können nämlich meist höhere Kreditsummen beantragen, als wie dies bei einem gewönhlichen Darlehen möglich wäre. Von diesen Punkten einmal abgesehen, sind die beiden Formen des Kredites jedoch weitestgehend gleich und es gibt keine nennenswerten Unterschiede.

Wo kann man einen Beamtenkredit bekommen?

Einen Beamtenkredit bekommt man sowohl bei den Banken als auch über Kreditanbieter im Internet. Wichtig ist dabei das es sich um eine in Deutschland zugelassene Universalbank handelt. Anders als bei einem klassischen Darlehen bieten jedoch unter Umständen nicht alle Banken einen entsprechenden Kredit für Mitarbeiter des öffentlichen Dienstes und für Beamte an. Hinzu kommt, dass sich einige Anbieter auch speziell auf die Vermittlung und Vergabe von solchen Krediten spezialisiert haben.

Wie bei jedem klassischen Kredit auch, sollte der Kreditnehmer daher auch hier bereits im Vorfeld gründlich recherchieren. Man sollte sich informieren, welche Angebote es gibt und diese anschließend auch miteinander vergleichen. Nur so findet man ein Darlehen, das nicht nur zu einem passt, sondern auch günstig ist. Wer nämlich glaubt, dass alle Beamtenkredite die gleichen Konditionen haben, der irrt. Auch hier gibt es mitunter größere Unterschiede, sodass sich sich auf jeden Fall lohnt, etwas genauer hinzuschauen und einige Zeit in die Suche zu investieren.

Für wen eignet sich ein Beamtenkredit?

Ein Beamtenkredit oder ein Beamtendarlehen eignet sich – wie der Name schon sagt – insbesondere für Beamte. Aber auch Angestellte im öffentlichen Dienst können von dem Kredit profitieren. Hinzu kommen einige spezielle Berufsgruppen, die ebenfalls – wenn auch unter Umständen in eingeschränktem Umfang – Anspruch auf das Darlehen haben. Diese sind zum Beispiel Akademiker, Lehrer oder Soldaten. Außerdem können auch Pensionäre aus diesen Zielgruppen unter Umständen von einem Beamtenkredit profitieren. Die allgemein gültige Aussage ist hier: Angestellte im Öffentlichen Dienst oder eben die Beamten. Damit ist der Zugang zu diesem besonderen Darlehen genau festgelegt und steht nicht der breiten Öffentlichkeit zur Verfügung.

Besonders praktisch ist auch, dass Pensionäre in vielen Fällen von einem Beamtenkredit profitieren können, sofern es sich um pensionierte Beamte oder Angestellte im öffentlichen Dienst handelt. Häufig hat es gerade diese Zielgruppe außerhalb der öffentlichen Dienstes nämlich schwer, einen Kredit in ausreichender Höhe zu bekommen.

Welche Voraussetzungen gibt es für einen Beamtenkredit?

Für den Beamtenkredit gibt es ähnliche Voraussetzungen wie für jedes andere Darlehen auch. Die einzige Besonderheit ist hier, dass ein Beamtenverhältnis vorliegen muss oder dass der Antragsteller ein Mitarbeiter im öffentlichen Dienst ist. Ansonsten müssen auch hier für den Kredit etwa die erforderlichen