Baufinanzierungsrechner

Baufinanzierungsrechner

by KreditJoe
Lesedauer: 11 Minuten

Für die Baufinanzierung gibt es viele verschiedene Angebote und Konditionen. Aus diesem Grund ist es nicht nur wichtig, die verschiedenen Kredite und Banken miteinander zu vergleichen. Auch ein Baufinanzierungsrechner kann sinnvoll sein, um die Kosten für den Kredit entsprechend der Summe des Darlehens zu berechnen. So bekommt man einen recht genauen Überblick darüber, welche Kosten zum Beispiel für die Zinsen zu erwarten sind und was der Kredit insgesamt bei der Rückzahlung kosten wird. Er ist ein praktischer Helfer. Doch vor der Nutzung solcher Rechner, sollte man einige Dinge wissen. Außerdem gilt es in Erfahrung zu bringen, was man mit einem solchen Rechner überhaupte ausrechnen kann. Im folgenden Text erfahren Sie alles, was Sie zu dem Thema Baufinanzierungsrechner wissen müssen. Es geht darum wie er korrekt verwendet wird, was seine Grenzen und Möglichkeiten sind und wie er funktioniert.


Durch den richtigen Vergleich der Hypothekenzinsen ist es jedem Häuslebauer möglich tausende von Euros bei der Kreditaufnahme einzusparen.
Die optimale Entscheidung für einen Baufinanzierungsbank liegt nicht nur in der Höhe des Zinssatzes. Eines der wichtigsten Argumente ist die Laufzeit, die mit dem richtigen Vergleich durchaus einige Jahre kürzer sein kann.

Fazit: Der Vergleich durch einen Baufinanzierungsrechner hilft Laufzeit und Tilgungskosten zu sparen.

Was ist die Baufinanzierung?

Bei der Baufinanzierung handelt es sich um die Finanzierung von Immobilien. Insbesondere geht es dabei um die Konstruktion von einem Neubau, der Kredit kann aber auch für den Kauf bzw. für den Um- und Anbau oder für die Renovierung beantragt werden. Für die Baufinanzierung gibt es besondere Darlehen und Kredite, die sich solchen Projekten befassen. Insbesondere auch deswegen, weil hier meist hohe Beträge im Spiel sind. Um die genauen Konditionen für eine Baufinanzierung zu berechnen, wird häufig ein Baufinanzierungsrechner in Anspruch genommen. Eine Besonderheit ist, dass es sich bei der Baufinanzierung um einen verwendungszweckorientieren Kredit handelt. Das bedeutet, dass das Darlehen extra und ganz speziell für das Bauvorhaben aufgenommen wird. Das Geld kann nicht für andere Zwecke verwendet werden. Auch darin unterscheidet sich eine Baufinanzierung von anderen Darlehen, bei denen man in der Regel das Geld nach Belieben ausgeben kann.

Was ist ein Baufinanzierungsrechner?

Ein Baufinanzierungsrechner ist eine besondere Form der Kalkulation von Kosten für die Baufinanzierung über das Internet. Der Rechner nutzt als Basis verschiedene Eckdaten, wie zum Beispiel den Wert des Projektes, das Eigenkapital, die Zinsen und die Laufzeit. Aus diesen Angaben kann dann genau berechnet werden, wie hoch etwa die Raten sind und wie hoch der Betrag ist, der insgesamt zurückgezahlt werde muss. Das macht den Baufinanzierungsrechner ein wichtiges Tool für die Berechnung der Kosten, die für die Finanzierung des eigenen Projektes entstehen. Außerdem lassen sich durch verschiedene Änderungen der Daten, wie etwa der Laufzeit und der Zinsen, verschiedene Konditionen oder auch verschiedene Angebote ohne Weiteres miteinander vergleichen. Außerdem kann man so eventuelle Änderungen der Konditionen ausrechnen und gegenüberstellen.

Wer braucht einen Baufinanzierungsrechner?

Ein Baufinanzierungsrechner lohnt sich für alle Menschen, die auf der Suche nach einem Kredit zur Baufinanzierung sind. Mit dem Rechner lassen sich nämlich die Kosten und Konditionen von einem solchen Darlehen genau durchleuchten. Zudem lassen sich durch einfache Änderungen der Werte, etwa bei den Zinsen oder bei der Laufzeit schnell und einfach verschiedene Bedingungen und Möglichkeiten miteinander vergleichen. So erfährt man nicht nur, welche Kosten auf einen zu kommen, sondern auch wie viel Geld man unter Umständen bei einem Angebot im Vergleich zu einem anderen sparen kann. Es lohnt sich daher immer, das Tool zu einem Vergleich und für die Kalkulation heranzuziehen.

Wann lohnt sich ein Baufinanzierungsrechner?

Der Baufinanzierungsrechner lohnt sich immer, für jedes Bauvorhaben, dass über ein entsprechendes Darlehen finanziert werden soll. Denn nur so lassen sich die Kosten und Auslagen auf einfache Weise errechnen. Sie wissen so bereits frühzeitig, auf welche Ausgaben und Raten, etc. Sie sich einstellen können. Außerdem ist das Tool wichtig für den Vergleich von Krediten und Konditionen. Auf den Baufinanzierungsrechner sollte man daher auch bei kleineren Projekten niemals verzichten.

Welche Arten von Baufinanzierungsrechnern gibt es?

Bei den Baufinanzierungsrechnern gibt es verschiedene Ausführungen, jeweils mit unterschiedlichen Möglichkeiten, je nachdem welchen Bedarf man hat. Mit einem Haushaltsrechner zum Beispiel lassen sich die monatlichen Fixkosten die man im Haushalt hat, berechnen. So lässt sich einfach in Erfahrung bringen, welche monatlichen Kreditraten sich stemmen lassen. Entsprechend kann man dann den Kredit anpassen. Mit dem Eigenkapitalrechner lässt sich das verfügbare Eigenkapital errechen. Dabei werden auch Ersparnisse und auf Wunsch Sachwerte mit berechnet. Dieses Rechner ist sinnvoll, um zu schauen wie viel Eigenkapital man verfügbar hat.

Außerdem gibt es einen Tilgungsrechner. Mit diesem kann man ganz genau die Sollzinsen und die Bindungsdauer berechnen. Das ist besonders praktisch, wenn Sie wissen möchten, wie lange Sie sich mit einem Kredit bis zu dessen vollständigen Abzahlung finanziell binden. Schließlich gibt es noch einen Ratenrechner. Dieser ermöglicht es Ihnen die monatlichen Belastbarkeiten zu errechen. Also zu schauen, in welcher Höhe Sie in ihrer aktuellen wirtschaftlichen Situation gefahrlos Raten abzahlen können. Auf diesen Rechner sollten Sie ebenfalls auf jeden Fall zugreifen, um zu schauen ob die monatlichen Raten auch für Sie OK sind oder ob es vielleicht zu unerwarteten Problemen kommen könnte.

Wie funktioniert der Baufinanzierungsrechner?

Der Baufinanzierungsrechner errechnet anhand der eingegebenen Daten die Kosten für den Kredit, etwa die Zinsen, die monatlichen Raten, usw. Dafür ist es wichtig, dass zunächst einmal alle erforderlichen Daten genau und korrekt in den Rechner eingegeben werden. Im Einzelnen bedeutet das den Gesamtwert, den zu finanzierenden Betrag, die Laufzeit und die Zinsen. Unter Umständen können auch noch weitere Informationen fällig werden. Der Rechner kann dann anhand von diesen Daten errechnen, wie hoch die Raten sind, wie teuer der Kredit insgesamt wird, usw. Wichtig für die korrekte Funktionsweise ist, dass die Daten korrekt und genau eingetragen werden. Hier sollte man nicht schummeln, da ansonsten falsche Ergebnisse angezeigt werden.

Das Finanzierungspotential errechen

Bei einer Baufinanzierung handelt es sich um ein sehr großes und umfangreiches finanzielles Projekt. Anders als ein gewöhnlicher Ratenkredit verpflichtet man sich hier meist über viele Jahre zu einer monatlichen Zahlung. Aus diesem Grund ist es wichtig, das man sich bereits im Vorfeld ausreichend absichert und sich vergewissert, dass man die erforderlichen Zahlungen auch aufbringen kann. Dabei sollte man stets auch etwas Spielraum für eventuell unerwartete Ausgaben lassen. Diese kann man nämlich insbesondere auf längere Zeit nicht absehen. Auch hierbei kann der Baufinanzierungsrechner jedoch helfen. Generell gilt: Die Differenz aus den Einnahmen und Ausgaben ist das Geld was für die Finanzierung zur Verfügung steht.

Die maximale Darlehenssumme – so wird sie ermittelt

Steht das verfügbare Kapital erst einmal fest, dann kann man sich daran machen, zu errechen wie hoch die maximale Darlehenssumme ist. Hierfür gibt es eine spezielle Formel. Nämlich: Monatliches Potential x 12 x 100 / Sollzins + Tilgungssatz. Auf diese Weise lässt sich der genaue Höchstwert errechen, für den man ein Darlehen beantragen kann. Wichtig ist dabei aber, dass man auch die wechselnden Zinsen mit berücksichtigt. Sobald die Zinsbindungsfrist abgelaufen ist, können die Zinsen nämlich deutlich in die Höhe gehen und von den heuten Werten stark abweichen. Ein Baufinanzierungsrechner kann auch hier bei der Errechnung helfen. Kalkulieren Sie dabei einfach mit den unterschiedlichen, möglichen Zinssätzen und Sie erhalten die gewünschten Ergebnisse.

Die Monatsrate berechnen

Steht die maximale Höhe des Darlehens fest, dann muss die monatliche Rate für die Zahlung berechnet werden. Auch dies geht über eine einfache Formel. Zunächst müssen Zins- und Tilgungssatz miteinander addiert werden. Anschließend wird auf das Ergebnis die Prozentrechnung auf den Darlehensbetrag angewendet. Das Ergebnis ist die Summe, die Sie jedes Jahr für ihren Kredit bezahlen müssen. Sie wird auch Annuität genannt, weshalb solche Darlehen auch als Annuiätendarlehen bezeichnet werden. In der Regel kann man selbst entscheiden, ob man die Raten monatlich oder zum Beispiel pro Quartal begleicht.

In der Regel ist in der Baufinanzierung jedoch die monatliche Zahlung üblich. Für diese muss die Annuität also durch zwölf geteilt werden. So erhält man den Betrag, den man jeden Monat für sein Darlehen begleichen muss. Die Annuität bleibt übrigens immer gleich. Die Monatsraten kann man außerdem auch bequem von einem Baufinanzierungsrechner errechen lassen.

Die Baufinanzierung Schritt für Schritt

Gerade bei so umfangreichen und lang dauernden Projekten wie die Baufinanzierung ist es wichtig, alles gründlich und sorgfältig zu planen. Das gilt auch für die Berechnung des Kredites und dessen Beantragung. Eine gründliche Vorbereitung schafft Klarheit und macht den Antrag einfacher. Zudem führt sie zu einer schnelleren Genehmigung. Die folgenden Schritte gilt es für die Baufinanzierung zu beachten.

Allgemeiner Überblick und Finanzierungsrahmen

Zunächst einmal muss man sich einen Überblick über die allgemeine finanzielle Situation machen. Wie viel Eigenkapital gibt es? Welche Sicherheiten sind möglich? Wie hoch ist die Summe des Darlehens, die für das Projekt erforderlich ist. Sind alle diese Dinge geklärt, dann sollte man schriftlich den Finanzierungsrahmen festlegen. Hier sollte nicht nur die Höhe des Darlehens vermerkt werden, sondern auch weitere Dinge wie die maximal mögliche Rate, die gewünschte Laufzeit und der Zinssatz. Diese Vorbereitung ist besonders wichtig, da sie aufzeigt, in welcher Höhe ein Kredit erforderlich wird und welche Kosten auf den Kreditnehmer zukommen.

Vorabeinschätzung einholen

Steht der Finanzierungsplan und haben Sie alles ausreichend vorbereitet und berechnet, dann sollten Sie sich auf jeden Fall eine offizielle Vorabeinschätzung einholen. Diese ist dazu geeignet, um den gewünschten Kredit zu besprechen und um zu schauen, wie die Chancen für eine Genehmigung stehen. Hier wird mit einer befähigten Stelle ein Beratungsgespräch vereinbart in dessen Rahmen die Baufinanzierung besprochen wird. Hier kann man unter Umständen Tipps und Tricks erhalten oder Hinweise zu eventuell notwendigen Änderungen bekommen, die die Chancen auf eine Annahme durch den Bank verbessern. Auch wenn heute in der Regel die Zeit bei der Baufinanzierung knapp bemessen ist, sollte man sich stets die Mühe machen, diesen Schritt zu gehen. So hat man mehr Sicherheit und spart sich am Ende unter Umständen einen unnötigen Gang zur Bank.

Die Unterlagen vervollständigen

Sind die vorherigen Schritte erledigt, dann kann man sich daran machen, alle benötigen Unterlagen zu vervollständigen. Die Banken fordern für eine Baufinanzierung eine ganze Menge an verschiedenen Unterlagen über das Objekt sowie über die eigenen Finanzen. Es ist daher eine gute Idee, diese frühzeitig vorzubereiten. So spart man sich viel Ärger und vor allem Zeit. Denn: Wenn die Unterlagen alle vollständig und korrekt sind, dann geht der Antrag viel schneller. Auf jeden Fall sollte man es vermeiden, Unterlagen zu vergessen. Diese müssen nämlich dann nachgereicht werden, was zu Verzögerungen bei der Kreditvergabe führen kann. Hier ist es unter Umständen sinnvoll, die Hilfe von einem Finanzierungsberater in Anspruch zu nehmen und eine Checkliste zu erstellen, um nichts zu vergessen.

Die Objektbesichtigung und Vertragsverhandlungen

Nun sind alle Formalitäten soweit es geht erledigt. Sie sollten sich also nun mit dem Verkäufer in Verbindung setzen und eine Besichtigung der Immobilie vereinbaren. Hier sollten Sie auch gleich darauf hinweisen, dass der Makler oder Verkäufer alle notwendigen Papiere sowie den Kaufvertrag gleich mitbringt. Das zeigt, dass Sie es mit dem Kauf wirklich ernst meinen und gibt Ihnen zudem die Möglichkeit, die notwendigen Dokumente für die Finanzierung bei Interesse gleich mitzunehmen. Hinzu kommt zudem, dass Sie Zeit benötigen, um etwa den Vertrag prüfen zu lassen, etc. Sie sollten sich daher auch auf die Besichtigung gut vorbereiten. Hier ist nun ggf. auch der Zeitpunkt gekommen, um über den Vertrag zu verhandeln. So kann man mit etwas Glück noch einen kleinen Rabatt herausschlagen. Jeder Euro, der die Immobilie günstiger wird, bedeutet auch einen Euro weniger, der mit einem Darlehen finanziert werden muss.

Verbindliche Zusage der Bank

Sind Sie allen oben genannten Schritten gefolgt, dann sind die notwendigen Unterlagen für die Finanzierung bereits vollständig und vorbereitet. Ihr für die Baufinanzierung verantwortlicher Berater hat zudem mit Bank schon erste Gespräche geführt und diese über Ihr Vorhaben informiert. Alles was nun fehlt, ist das Einreichen des Vertrages und der Informationen zu dem Objekt. Das bedeutet, dass die Finanzierung nun bereits vorgeplant wurde und so eine Zusage bereits in sehr kurzer Zeit erfolgen kann. Das ist sehr wichtig, um zu verhindern, dass Ihnen nicht jemand anders zuvor kommt und Ihnen die Immobile vor der Nase wegkauft. Insgesamt sollte die verbindliche Zusage mit allen notwendigen Dokumenten und der gründlichen Vorbereitung nur noch wenige Tage dauern. Wichtig ist, dass die Zusage nicht nur verbindlich sondern auch schriftlich erfolgt.

Abschluss des Kaufes

Der letzte Schritt ist nun der Abschluss des Kaufes. Mit der verbindlichen Zusage können Sie den Verkäufer darüber informieren, dass Sie das Objekt kaufen. Die Bank wird nun in kurzer Zeit die Zahlung veranlassen, Sie können den Kaufvertrag unterschreiben und dann in der Regel bereits nach kurzer Zeit in Ihr neues Heim einziehen. Mit der Unterschrift des Kaufvertrages ist Ihnen die Immobilie dann auch sicher. Niemand kann Ihnen bei dem Kauf mehr zuvorkommen, auch wenn es dennoch einige unerwartete Verzögerungen geben sollte. Der Vertrag sollte vor dem Unterzeichnen natürlich noch einmal geprüft werden und der Abschluss sollte stets in Begleitung eines Notares erfolgen. So sind Sie auf der sicheren Seite.

Worauf sollte man bei der Nutzung eines Baufinanzierungsrechners achten?

Die Verwendung von einem Baufinanzierungsrechner macht viele Dinge einfacher. Dennoch sollten Sie auf einige Dinge achten. Ganz wichtig ist, dass der Rechner immer nur so genau ist, wie die Daten, die er zum Arbeiten bekommt. Man sollte daher immer die exakten Werte eingeben. Gibt es bei einigen Werten Unklarheiten, dann sollte man so genau wie möglich schätzen und zu einem späteren Zeitpunkt – wenn die genauen Daten vorliegen – die Berechnung noch einmal wiederholen.

Außerdem gibt es im Internet eine Vielzahl an verschiedenen Rechnern für die Baufinanzierung. Nicht alle funktionieren gleich und es gibt auch Unterschiede bei den Funktionen. Hier sollte man also durchaus auch schon einmal etwas genauer hinschauen und sich nach einem Rechner umschauen, der auch die gewünschten Funktionen bietet. Gute Baufinanzierungsrechner gibt es übrigens auch kostenlos. Man sollte sich hier also nicht dazu verleiten lassen, für den Dienst zu bezahlen. Das ist nicht notwendig und zeugt meist von einem unseriösen Anbieter.

Der Baufinanzierungsrechner – Fazit und Zusammenfassung

Der Baufinanzierungsrechner ist ein besonderer Rechner im Internet, die der Kosten für ein Darlehen in der Baufinanzierung berechnen kann. Bei dieser handelt es sich um einen zweckgebundenen Kredit für den Bau oder für den Kauf von einer Immobilie. Der Rechner kann zum Beispiel die monatlichen Raten aber auch die Zinsen berechnen. Außerdem ist es möglich, eventuelle Zinsveränderugen auszurechnen oder die Gesamtkosten für eine Baufinanzierung in Erfahrung zu bringen. Der Baufinanzierungsrechner ist darüber hinaus ein sehr interessantes Hilfsmittel, um verschiedene Kreditangebote miteinander zu vergleichen oder um mit verschiedenen Konditionen der Darlehen zu spielen. Etwa durch die Veränderung der Zinssätze, der Kreditsumme oder des Eigenkapitals bzw. der Laufzeit, lassen sich jeweils die neuen Kosten berechnen.

Generell ist es ratsam, dass Jeder der über eine Baufinanzierung nachdenkt, zunächst mit dem Rechner die möglichen Optionen und die Kosten für eine solche in Erfahrung bringt. Auf diese Weise vermeidet man später böse Überraschungen. Zudem kann man sich so optimal auf einen Kredit vorbereiten und bereits im Vorfeld schauen, ob man diesen auch längerfristig bedienen kann. Das ist sehr wichtig, da es sich bei einer Baufinanzierung anders als bei einem klassischen Ratenkredit in der Regel um sehr hohe Summen mit einer langen Laufzeit handelt. Gute Vorbereitung ist hier also besonders wichtig.


Da die gesetzliche Rente im Alter nicht ausreicht, um den Lebensstandard zu halten, ist jeder gehalten, ergänzend durch den Abschluss privater Altersvorsorgeverträge vorzusorgen. Alternativ erwerben immer mehr Menschen in jungen Jahren auch Wohneigentum, dass bei Eintritt in den Ruhestand abgezahlt ist. Welche Art von Wohneigentum jemand erwerben kann, hängst nicht zuletzt auch vom persönlichen Einkommen ab.

Zusätzlich dazu ist auch ein entsprechendes Eigenkapital notwendig, um eine Immobilie erwerben zu können. Die Kreditinstitute erwarten in der Regel 15 – 20 % der Summe, die für die Baubinanzierung bereit gestellt werden soll. Fehlt es an Eigenkapital, werden die Konditionen der einzelnen Verträge für die Baufinanzierung teurer.

Generell sollte jemand, der eine Immobilie erwerben möchte, darauf achten, dass die Banken die Verträge für die Baufinanzierung ganz konkret auf die persönlichen und wirtschaftlichen Verhältnisse des Einzelnen abstellt. Dazu gehört auch, dass ein eventuell vorhandener Bausparvertrag mit in die Baufinanzierung einfließt. Gerade wenn dieser Vertrag bereits zur Hälfte angespart wurde und die Darlehensphase kurz bevorsteht, erhält der Immobilienerwerber durch das Bauspardarlehen recht günstige Konditionen. Zur Tilgung kann er zudem die vermögenswirksamen Leistungen des Arbeitgebers und die evtl. gezahlte Wohnungsbauprämie einsetzen.

Wer die Immobilie selbst nutzt bzw. in dem Objekt Maßnahmen zur Modernisierung oder Sanierung vornimmt, kann durch die Bewilligung von Krediten der staatlichen Kreditanstalt für Wiederaufbau ebenfalls recht günstige Konditionen für seine Baufinanzierung erhalten. Zudem können die Kredite auf Antrag für einige Jahre tilgungsfrei gestellt werden. Das ist gerade für Personen, die erstmals eine Immobilie erwerben und eine Baufinanzierung abschließen sehr hilfeich.

Beim Abschluss der Kreditverträge für die Baufinanzierung wird der Immobilienerwerber für diese eine zehnjährige Laufzeit vereinbaren, wenngleich die Finanzierung selbst auf einen Zeitraum von meist 30 Jahren angelegt ist. Nach Ablauf dieser Zinsbindungsfrist kann ein Wechsel des Kreditinstitutes vorgenommen werden, dass dann die Baufinanzierung mit den gültigen Valuta weiterführt.

Tilgungsrechner für Baufinanzierung

Tilgungsrechner findet man zunehmend häufiger im Internet. Dabei werden vor allen Dingen die Banken und Finanzdienstleister oft völlig kostenfreie Tilgungsrechner für ihre Kunden anbieten. Anhand dieser kleinen Tools kann man schnell erkennen, wie viele Raten man für einen Kredit einplanen muss, wie hoch diese sind und wie lange man einen Kredit abzahlen muss.

Auch werden häufig vereinbarte Zinsbindungsfristen mit in den Tilgungsrechner integriert. Anhand dieser eingebauten Zinsbindungsfristen kann man schnell und einfach erkennen, wie hoch die Restschuld noch liegt, wenn die Zinsbindungsfrist abgelaufen ist.

Auch sorgen die Tilgungsrechner dafür, dass man immer einen Überblick darüber hat, welche Beträge aktuell noch offen stehen. Weiß man, in welcher Höhe man ein Darlehen aufnehmen möchte, kann man mit dem Tilgungsrechner ebenfalls verschiedene Angebote vergleichen. Denn hier ist es möglich, Daten wie die gewünschte Laufzeit, die monatliche Rate und die Zinssätze einzugeben.

Auch kann man am Tilgungsrechner ermitteln, wie hoch die monatliche Rate für ein Darlehen sein wird, wenn man dieses über eine bestimmte Laufzeit abschließen will. Gleiches gilt natürlich auch umgekehrt, also wenn man eine monatliche Rate und den Gesamtdarlehensbetrag eingibt, erkennt man mit dem Tilgungsrechner wie lange bei dieser Rate die Laufzeit ausfallen würde.

Grundsätzlich sollte man die Dienste der unterschiedlichen Tilgungsrechner immer in Anspruch nehmen, bevor man sich für einen bestimmten Anbieter eines Darlehens entscheidet. So kann man sicher gehen, dass man sich auch wirklich für das günstigste Angebot entscheidet, und die Höhe der monatlichen Raten, beispielsweise für die Finanzierung der Traumreise, bereits im Vorfeld feststellen.

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