Privatdarlehen

Privatdarlehen

by KreditJoe
Lesedauer: 9 Minuten

Privatdarlehen oder auch Privatkredit genannt, bedeutet nichts anderes als das eine natürliche Person einen Kredit gewährt. Im besten Fall handelt es sich hierbei um einen Freund, die Familie oder Bekannte, aber auch fremde Menschen gewähren ein Privatdarlehen. Mittlerweile findet man zahlreiche Plattformen im Internet, wo Privatpersonen an fremde Menschen Geld verleihen, natürlich nicht kostenlos, sondern eine Rückzahlung wird mit Zinsen berechnet. Ein Privatdarlehen ist jedoch in vielen Fällen immer noch günstiger, als ein Darlehen von einer Bank, gerade wenn man kurzfristig einen eher geringeren Betrag beleihen muss. Ein weiterer Vorteil bei einem Privatdarlehen ist, dass kein Eintrag in der Schufa stattfindet.

Welche Vorteile hat ein Privatdarlehen?

 

Kein Standardgeschäft

Privatleute haben die Möglichkeit über die Bedingungen eines Darlehens selbst zu bestimmen und sind somit nicht verpflichtet, nach gesetzlichen Vorschriften zu handeln. Banken handeln nach Kriterienkataloge und dürfen nur nach diesen einen Kredit vergeben. Ebenso möchten Banken stets genau wissen wie das geliehene Geld verwendet wird, dies ist für Privatpersonen in den meisten Fällen nicht relevant.

Bonitätsprüfung

Banken sind verpflichtet eine Bonitätsprüfung durchzuführen, was dem Einen oder Anderen einen Kredit verwehrt, hingegen Privatpersonen verzichten in der Regel auf eine solche Prüfung, was nicht bedeutet, dass eine Privatperson keine Sicherheiten haben möchte.

Sicherheiten

Banken verlangen beispielsweise bei einem Autokredit den Fahrzeugbrief oder bei einem Darlehen anderer Art die Abtretung des Gehaltes, dies ist bei einem Privatdarlehen in der Regel nicht der Fall, solch ein Darlehen beruht in der Regel eher auf Vertrauen.

Welche Nachteile hat ein Privatdarlehen?

 

  • kein Verbraucherschutz vorhanden
  • Kündigungsfrist beachten
  • keine Informationsvorschriften
  • persönliche Beziehungen

Verbraucherschutz

Bei einem Privatdarlehen kann es schon mal vorkommen, dass man sich streitet, ein Missverständnis ist schnell vorprogrammiert, doch in diesem Fall hilft der Verbraucherschutz nicht.

Kündigungsfrist

Bei einem Privatdarlehen über die Bank wird alles schriftlich festgehalten, dies ist bei einem Darlehen über beispielsweise ein Familienmitglied oftmals nicht der Fall, doch dies ist grob fahrlässig, denn wenn die Kündigungsfrist nicht schriftlich festgehalten wird hat der Darlehensgeber zu jedem Zeitpunkt die Möglichkeit das Geld mit einer Kündigungsfrist von 3 Monaten zurück zu verlangen.

Informationsvorschriften

Bei einem Privatdarlehen über einen Bekannten wird oft auf Regelungen verzichtet, hier reicht in den meisten Fällen das Wort, da man sich vertraut, doch das ist ein sehr großer Fehler. Sie sollten gerade bei einem Kredit alles in Schriftform festhalten.

Beziehungen

Bei einem Privatdarlehen über eine Bank ist eine persönliche, private Beziehung in der Regel ausgeschlossen, doch wenn man sich Geld bei Freunden oder Verwandten leiht spielt die persönliche Beziehung eine große Rolle und es ist schon sehr oft vorgekommen, das wegen des Geldes Beziehungen zerbrochen sind.

Der Familie vertrauen oder alles schriftlich festhalten?

Sie kennen sicherlich den Spruch, Vertrauen ist gut, Kontrolle ist besser und genauso sollten Sie es halten, wenn es um ein Privatdarlehen geht. Theoretisch ist es möglich und wird auch oft so gehandhabt, dass ein Kreditvertrag mit einem guten Freund oder einem Familienmitglied mündlich abgeschlossen wird, einfach aus dem Grund, weil es hierzu keinerlei gesetzliche Vorschrift gibt. Sie sollten jedoch, wenn es um das Thema Geld geht immer etwas schriftliches aufsetzen. Hier reicht einfach die Unterschrift, Sie benötigen hierzu weder einen Notar oder einen Rechtsanwalt. Ein kurzer Text aus dem hervorgehtum welche Summe, welchen Auszahlungs- und Rückzahlungstermin es sich handelt, sowie der vereinbarte Zinssatz sind absolut ausreichend. Vertragsmuster für solche Privatdarlehen finden sich zu genüge im Internet, auch kostenlos.

Muss ein Kreditgeber Einnahmen aus Privatkrediten versteuern?

Ein reiner Kredit, der ohne Zinsen zurückgezahlt wird muss selbstverständlich nicht versteuert werden, hier fällt kein Gewinn an, aber in der Regel, auch unter Familienmitgliedern werden Zinsen veranschlagt. Zinsen laufen unter Gewinn und müssen somit versteuert werden. Sie gelten als Einkünfte aus Kapitalvermögen. Es ist jedoch darauf zu achten, dass Zinsen, welche von Familienangehörigen gezahlt werden anders zu versteuern sind, ebenso kommt es hier auf den Zweck an, wofür das Darlehen gebraucht wird.
Der Fiskus möchte einfach familiäre Steuervorteile vermeiden, daher müssen alle Privatkredite, welche nicht zinslos sind gemeldet werden.

Auxmoney oder Smava – eine Alternative zum Privatdarlehen?

Diese Beiden wohl bekanntesten Anbieter von Privatdarlehen sind absolut empfehlenswert und eine echte Alternative, wenn ein Privatdarlehen in der Familie oder dem Bekanntenkreis aussichtslos ist. Diverse Online-Plattformen haben sich auf Privatdarlehen spezialisiert. Hier melden sich private Menschen an und gewähren Darlehen, ebenfalls an private Menschen. Der Ablauf ist recht simpel, benötigt man einen Kredit so gibt man die Summe an, wofür dieser gebraucht wird und in welcher Höhe die monatlichen Raten ausfallen sollen, bzw. wie viele Raten man zahlen möchte. Hat ein Geldgeber Interesse Ihnen Geld zu leihen so meldet sich dieser bei Ihnen mit seinen Konditionen und erwartet natürlich eine gewisse Sicherheit beispielsweise in Form von einem Gehaltsnachweis. Sind Sie mit dem Angebot einverstanden so wird ein Vertrag geschlossen und Sie erhalten die Kreditsumme.

Auxmoney

Auxmoney vergibt Privatdarlehen in Höhe von 1000 bis 50000 Euro mit einer Laufzeit von 12 bis 84 Monaten. Das Unternehmen wurde im Jahre 2007 gegründet.

Smava

Smava bietet Privatdarlehen in Höhe von 1000 bis 50000 Euro an, jedoch sind die monatlichen Raten flexibler zurück zahlbar in 36, 60 oder 84 Monatsraten. Das Unternehmen besteht bereits seit 2006.

Fallen zusätzliche Kosten an?

Wer ein Privatdarlehen haben möchte und sich an eine Online-Plattform wendet, der muss mit zusätzlichen Kosten rechnen, jedoch sollte darauf achten, dass diese Plattform nicht auf eine Restschuldversicherung besteht. Eine Bank darf keine zusätzlichen Kosten als Bearbeitungsgebühr verlangen, ein privater Geldgeber schon und daher veranschlagen diese oftmals bis zu 4,5 % des Kreditbetrages. Je nach Höhe des Kredits kann hier eine schöne zusätzliche Summe zusammenkommen. Manche Anbieter verlangen zudem monatliche Kontoführungsgebühren. Lesen Sie sich bevor Sie einen solchen Kredit in Anspruch nehmen den Vertrag genau durch.

Sicherheiten

Wer ein Privatdarlehen vergibt, der sollte den Betrag niemals in bar auszahlen, sondern nur per Überweisung, das Gleiche gilt auch für die Rückzahlung, Raten sollten ebenfalls auf das Konto des Geldgebers überwiesen werden. Es ist immer wichtig für alle Zahlungen einen Beleg vorweisen zu können, denn sollte es einmal zu Unstimmigkeiten kommen kann man stets einen Nachweis vorbringen. Wer sich nicht zu einem schriftlichen Vertrag durchringen kann, um kein Misstrauen in der Verwandtschaft oder der Familie zu erzeugen, der sollte sich jedoch zumindest absichern, insofern das er den Betrag überweist und nicht in bar auszahlt. Bei der Überweisung sollte unbedingt im Verwendungszweck das Wort Darlehen vorkommen.

Wie hoch dürfen Zinsen in der Familie bei einem Darlehen ausfallen?

Bei einem Privatdarlehen, wo der Zinssatz nicht mehr als 3 % beträgt geht das Finanzamt von einer Schenkung aus und verzichtet auf die Angabe in der Steuererklärung, doch Zinsen die über 3 % festgelegt wurden müssen angegeben werden, dies wird bei der jährlichen Steuererklärung als Gewinn ermittelt.

Privatkredit ablösen – Worauf muss man achten?

Privatkredite von Freunden, Verwandten, aber auch von Banken stellen oftmals eine finanzielle Belastung da, daher ist man froh, wenn ein unerwarteter Geldsegen auftritt. Wer es finanziell schafft die monatlichen Zins- und Tilgungszahlungen vor Ablauf der vereinbarten Laufzeit zu beenden, der kann seinen Privatkredit ablösen, doch dies ist in manchen Fällen nicht immer so einfach und lohnt sich zudem nur, wenn die vereinbarten Konditionen im Kreditvertrag stimmen. Einen Privatkredit vor Ablauf der Vertragslaufzeit zu beenden hängt immer stark von der Gestaltung des Privatkredites ab.

In vielen Fällen, gerade, wenn man einen Privatkredit von einem Bankinstitut erhalten hat, verlangt diese bei frühzeitiger Beendigung des Vertrages eine Vorfälligkeitsentschädigung. Eine solche Entschädigung soll die Bank vor einem Verlustgeschäft schützen, denn wenn der Privatkredit vor Ablauf der Frist beendet wird, haben die Banken keine Einkünfte mehr aus Zinsen und um diesen Verlust auszugleichen veranschlagen sie eine Vorfälligkeitsentschädigung. Sie sollten sich Ihren Vertrag vor Kündigung genau durchlesen, ob sich in Ihrem Kreditvertrag eine solche Klausel befindet. Sollte sich in Ihrem Vertrag eine solche Klausel befinden sollten Sie genau abwägen ob Sie sich nicht besser stehen, wenn Sie den Vertrag bis zum Laufzeitende weiter laufen lassen und regelmäßig bedienen, oder über eine Umschuldung nachdenken.

Wie kann man seinen Privatkredit absichern?

Eine Restschuldversicherung oder Restkreditversicherung, aber auch eine Ratenschutzversicherung oder Kredit-Lebensversicherung, sichern den Kreditnehmer stets ab, sollte es zu einem unvorhergesehenen Ereignis wie beispielsweise Arbeitslosigkeit oder Arbeitsunfähigkeit kommen, dies gilt auch für den Todesfall. Sollte nun der Fall eintreten, aus welchem Grund auch immer, dass man seine monatlichen Raten nicht mehr bedienen kann, so springt die Restschuldversicherung ein und tilgt den Kredit. Hierbei ist jedoch unbedingt zu beachten, dass die Restschuldversicherung nicht eintritt nur weil Sie beispielsweise in Urlaub gefahren sind oder den Betrag anderweitig ausgegeben haben, denn dann handelt es sich um Eigenverschulden.

Wann greift die Restschuldversicherung?

Die Restschuldversicherung lässt sich in drei Modelle unterteilen, hier kommt es immer darauf an, für welchen Schutz Sie sich bei Abschluss entschieden haben.

  • der Einfache-Schutz
  • der Kombi-Schutz
  • der Komplett-Schutz

Einfacher-Schutz
Der Einfache-Schutz sichert lediglich den Privatkredit ab, sollten Sie während der Laufzeit versterben, somit im Todesfall.

Kombi-Schutz
Der Kombi-Schutz sichert Sie im Todesfall, ebenso wie bei bei Arbeitsunfähigkeit ab.

Komplett-Schutz
Der Komplett-Schutz ist eine Rundumsorglos-Paket, denn mit diesem Schutz sind Sie im Todesfall, bei Arbeitsunfähigkeit und bei Arbeitslosigkeit abgesichert.

Ein Komplett-Schutz ist sicherlich immer sinnvoll, gerade wenn es sich bei einem Privatdarlehen um einen höheren Geldbetrag mit einer längeren Laufzeit handelt, jedoch ist zu beachten, je größer der Schutz ist, desto mehr müssen Sie für diese Versicherung zahlen.

Bedenken Sie zudem, wenn Sie die Restschuldversicherung in Anspruch nehmen erhalten Sie, bzw. die Hinterbliebenden im Todesfall umgehend eine Auszahlung Ihrer Versicherung, dies gilt auch bei Arbeitsunfähig. Sollte Ihnen eine Arbeitslosigkeit drohen, so sollten Sie sich schon vor der Arbeitslosigkeit mit Ihrer Versicherung in Verbindung setzen, denn je nach Versicherungsunternehmen dauert eine Auszahlung hier 1 bis 6 Monate und zu bedenken ist, dass diese Versicherung in der Regel bei Arbeitslosigkeit nur maximal für 18 Monate einspringt.

Was kostet eine Restschuldversicherung?

Hier kommt es auf die Versicherung an, einen allgemein anfallenden Betrag, der für jede Versicherung gleich hoch anfällt gibt es nicht. Die Versicherungskosten sind von dem Schutz, für welchen Sie sich entschieden haben und von der Kreditsumme abhängig.

Die Summe, welche für die Restschuldversicherung gezahlt werden muss, wird in der Regel zu der Kreditsumme addiert und ist in den monatlichen Raten enthalten. Wer nur einen kleinen Kredit aufnimmt, der wird jedoch schnell feststellen, dass die Summe für die Versicherungskosten im Verhältnis zum Darlehen relativ hoch sind. Hier sollte man genau abwägen, ob sich eine solche Versicherung lohnt, denn bei einem Privatdarlehen, welches nur über einen kurzen Zeitraum läuft und noch überschaubar ist, ist eine Restschuldversicherung nicht immer notwendig, auch wenn Banken Ihnen versuchen etwas anderes zu erzählen.

Kann man während der Kreditlaufzeit die Restschuldversicherung kündigen?

n einigen wenigen Fällen schließen Kreditnehmer, welche bereits über eine Risikolebensversicherung verfügen noch zusätzlich eine eine Restschuldversicherung ab, da sie oftmals davon ausgehen, dass eine solche Versicherung notwendig ist, auch verfügen manche Menschen bereits über eine Unfall- oder Berufsunfähigkeitsversicherung, dann sollten Sie dringend Ihren Versicherungsschutz prüfen, denn oftmals ist in einer solchen Versicherung bereits eine Restschuldversicherung enthalten. Denn eine unnötige weitere Versicherung kostet nur Geld und muss im Versicherungsfall dann gar nicht mehr in Anspruch genommen werden. Sollten Sie bereits eine zweite Versicherung abgeschlossen haben und Sie bemerken dies erst im Nachhinein oder wenn der Versicherungsfall eingetreten ist, so haben Sie dennoch ein paar Möglichkeiten:

  • Sonderkündigunsrecht
  • Ordentliche Kündigung
  • Widerruf

Sonderkündigungsrecht
Hier haben Sie die Möglichkeit Ihren Kredit umzuschulden und mit der Umschuldung die Versicherung zu kündigen, der zu viel bezahlte Betrag, welcher bereits an die Versicherung gezahlt wurde, wird Ihnen erstattet und die Versicherung ist beendet.

Ordentliche Kündigung
Bei der sogenannten Ordentlichen Kündigung muss im Vertrag bei Abschluss der Versicherung festgehalten worden sein, dass eine solche Kündigung möglich ist. Sie würden dann eine Erstattung des nicht verbrauchten Risikoanteils erhalten, jedoch die Abschlussprovision wird Ihnen die Versicherung nicht auszahlen.

Widerruf
Haben Sie die Restschuldversicherung nicht vor mehr als 30 Tagen abgeschlossen ist es möglich dieser zu widerrufen, dann erlöscht das Versicherungsverhältnis automatisch, dies sollten Sie jedoch immer schriftlich machen.

Was kann ich machen, wenn ein Familienmitglied das Darlehen frühzeitig beenden möchte?

Leiht man sich Geld von der Familie oder Freunden steckt man oftmals in einer Zwickmühle, auf der einen Seite ist so ein Darlehen unter Bekannten ein Vorteil, da die Zinsen, wenn überhaupt vorhanden, sehr gering ausfallen und der Eintrag in die Schufa entfällt in den meisten Fällen ebenfalls, doch sollte der Kreditgeber selbst finanzielle Schwierigkeiten haben und benötigt den noch offenen Betrag früher als vereinbart, was kann man in einem solchen Fall machen? Sicherlich ist es positiv, wenn Sie den Betrag zur Verfügung haben, diesen umgehend an den Kreditgeber zu zahlen, alleine um keinen Unfrieden in der Familie zu stiften, doch in den meisten Fällen ist dies nicht möglich.

Haben Sie bei Kreditabschluss einen Vertrag aufgesetzt, so sind Sie auf der sicheren Seite und beide Parteien sind abgesichert. Sollte der Kredit jedoch nur per Handschlag erfolgt sein und es dann auch noch zu einer Barzahlung gekommen sein, so sieht die Sache anders aus. Geht man nun von der gesetzlichen Lage aus, so hat der Kreditgeber schlechte Karten, denn er hat keinen Beleg in der Hand und kann eigentlich auch nichts fordern, doch wer möchte schon Unfrieden in der Familie stiften, daher sollten Sie sich zusammensetzen und gemeinsam nach einer Lösung suchen, vielleicht können Sie die monatlichen Raten erhöhen oder einen Teilbetrag auszahlen, so dass beide Seiten zufrieden sind.

Was passiert wenn man die monatlichen Raten an die Bank nicht mehr zahlen kann?

Wie Sie sich denken können versteht die Bank hier keinen Spaß, aber dennoch gibt es Möglichkeiten wie Sie Ihren finanziellen Engpass vorerst abwenden können. Können Sie Raten nicht bedienen, weil Sie arbeitslos sind oder ein ähnliche Fall eingetreten ist, springt wie oben bereits beschrieben, wenn vorhanden, die Restschuldversicherung ein, doch nicht jeder hat eine solche abgeschlossen, also wäre der richtige Weg erst mal den Weg zur Bank zu suchen und um eine Stundung zu bitten, denn Banken sind in der Regel daran interessiert, dass die Restschuld beglichen wird und gewähren einen Zahlungsaufschub, aber dieser geht natürlich nicht über Monate, wohl eher 2 bis 3 Monate. In dieser Zeit sollten Sie schauen, dass Sie die nächsten Raten wieder bedienen können.

Sollten Sie absolut keine Möglichkeit sehen Ihre Raten kurzfristig wieder aufnehmen zu können und eine Absicherung liegt ebenfalls nicht vor, so wird Sie die Bank erst mal anmahnen, doch wenn Sie dann immer noch nicht zahlen können wird der nächste Weg der Bank sein, sich an Ihre Sicherheit wenden. Bei jedem Vertragsabschluss müssen Sie Sicherheiten vorlegen, dies kann eine Immobilie, ein Fahrzeug oder die Lohnabrechnung sein. Die Bank wird versuchen Ihr Gehalt zu pfänden oder die Immobilie zu versteigern oder Ihr Fahrzeug zu Geld zu machen, daher ist es äußerst wichtig, wenn Sie ein Privatdarlehen über eine Bank abschließen, Sie auch sicher sind, dass Sie die monatlichen Raten regelmäßig und pünktlich bedienen können. Eine Nichtzahlung hat zudem den Nachteil, dass Sie negativ in der Schufa auftreten werden.

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