Spätestens mit Beginn der Feriensaison wird für die meisten Verbraucher das Thema Urlaub akut – und damit auch die Frage: Kann ich mir den Urlaub auch in diesem Jahr leisten? Immerhin ist die große Mehrheit der deutschen Verbraucher der festen Überzeugung, dass der Urlaub aus dem laufenden Einkommen bezahlt werden muss – oder man leiht sich das Geld in der Familie.
Als letzter Ausweg besteht jedoch die Möglichkeit, einen Kredit für den Urlaub aufzunehmen. Dabei gilt es jedoch genau abzuwägen, unter welchen Bedingungen solch ein Urlaubskredit überhaupt empfehlenswert ist. Um wegen der schönsten Wochen des Jahres nicht dauerhaft und zwangsläufig in die Kostenfalle zu tappen, ist also ein Vergleich der Konditionen aller Urlaubskredite obligatorisch.
Auch der Urlaub auf Pump muss finanzierbar bleiben
Grundsätzlich ist ein Urlaub auf Pump zwar nicht unbedingt die Regel (zum Vergleich: Laut einer repräsentativen Reader‘s-Digest-Umfrage wollten 2010 gerade einmal sechs Prozent der Deutschen einen Kredit für den Urlaub aufnehmen), aber dennoch nichts Ungewöhnliches. Insbesondere dann, wenn bereits größere Anschaffungen getätigt wurden, kann die Finanzierung der schönsten Wochen des Jahres durchaus auf der Kippe stehen.
Angesichts der nach wie vor sehr günstigen Angebote für Ratenkredite ohne Verwendungszweck ist es jedoch ein Leichtes, eine Urlaubsfinanzierung auf Pump vorzunehmen. Eine ausreichende Bonität vorausgesetzt, hat man das benötigte Geld innerhalb weniger Tage auf dem Konto. Anschließend steht dem kurzfristigen Urlaubsspaß nichts mehr im Wege. Damit sich die schönsten Wochen des Jahres jedoch hinterher nicht als Stress-Test für die persönlichen Finanzen entpuppen, sollte man genau abwägen, unter welchen Bedingungen der Urlaubskredit abgeschlossen wird. Hier ist vor allem ein Vergleich der Kreditlaufzeiten Pflicht.
Faustregel: Vorsicht bei langen Kreditlaufzeiten
Was für jeden handelsüblichen Konsumkredit gilt, steht auch bei einem Urlaubskredit wie in Stein gemeißelt: Lange Laufzeiten führen zwangsläufig dazu, dass ein Kredit wesentlich teurer wird. So sieht ein Urlaubskredit mit 36 Monaten Laufzeit angesichts der geringen Teilzahlungsraten zwar durchaus attraktiv aus. Oft jedoch wird bei einem solchen Angebot vergessen, dass man folgerichtig drei Jahre lang monatliche Raten abzustottern hat. Die Frage, ob es sinnvoll ist, bereits im folgenden Jahr womöglich wieder in den Urlaub zu fahren, obwohl der vergangene noch nicht einmal abbezahlt wurde, ist demnach eher rhetorischer Natur.
Verbrauchertipp:
Wer eine mittelfristige Verbesserung seiner finanziellen Lage in Aussicht hat (beispielsweise eine jährliche Bonuszahlung des Arbeitgebers), kann bei einem Urlaubskredit zu günstigen Konditionen durchaus zugreifen. Hierbei muss jedoch sichergestellt sein, dass wenigstens der Urlaubskredit statt des eigentlichen Urlaubs so schnell wie möglich refinanzierbar ist. Um hierbei so günstig wie möglich wegzukommen, ist ein umfassender Online-Vergleich aller Urlaubskredit-Angebote unerlässlich.
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