Als Privatkredit wird vorrangig ein Ratenkredit bezeichnet, bei denen der Darlehensgeber keine Bank, sondern eine Privatperson ist. Oft handelt es sich hierbei um Verwandte, Freunde oder Bekannte. Im Vergleich zu anderen Darlehen hat ein Privatkredit einen entscheidenden Vorteil: Laufzeiten, Rückzahlungsraten und Zinsen können – sofern überhaupt gefordert – individuell vereinbart werden.
Wenngleich diese auch P2P- oder Peer-to-Peer-Kredite genannten Privatkredite immer häufiger vorkommen und mittlerweile auch professionell von Online-Marktplätzen wie smava und auxmoney betrieben werden, gibt es vor allem für den Kreditgeber einige Punkte, die er für ein sicheres Geschäft beachten sollte.
Einer Privatperson kann es beispielsweise schwer fallen, die Bonität des anderen zu prüfen und so das Risiko zu bewerten, das von diesem Privatkredit ausgeht. Aus diesem Grunde sind hier in den letzten Jahren zahlreiche Plattformen entstanden, die einen Privatkredit zwischen zwei Parteien vermitteln. Dabei ist die Kreditvermittlung oft nicht der einzige Tätigkeitsbereich dieser Online-Portale. Im Vergleich zu den Umsatzzahlen der großen Kreditinstitute spielen die neuen Kredit-Marktplätze bislang jedoch nur eine untergeordnete Rolle.
Allgemein gilt es zu beachten, dass die Zinsen für einen Privatkredit den am Markt allgemein gültigen Satz nicht allzu weit überschreiten dürfen. Der Zinssatz könnte sonst als sittenwidrig gelten und gänzlich gestrichen werden. Das wäre dann zum Vorteil des Kreditnehmers und zum Nachteil des Kreditgebers, der so an seinem Risiko nichts mehr verdienen kann. Im Vergleich zu anderen Darlehen kann ein solcher Privatkredit also durchaus risikobehaftet sein. Gerade für Menschen mit unverschuldet schlechter Bonität können Privatkredite bzw. P2P-Kredite jedoch eine gute Alternative sein. Und diese Nische auf dem Kreditmarkt wird von smava und anderen Anbietern mit zunehmendem Erfolg bedient. So gesehen, hat der Privatkredit gerade im Internet noch viel Potential nach oben.
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