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Barclaycard setzt auf Maestro

Hamburg – Ab Anfang August erhalten Barclaycard Kunden zuzüglich zu ihrer Kreditkarte eine Maestro-Karte statt der bisherigen ec-/Maestro-Karte. Mit der Maestro-Karte kann der Kunde bezahlen, wenn die Kreditkarte nicht akzeptiert wird. Anders als bei marktüblichen Maestro-Karten wird bei der Karte von Barclaycard das Girokonto nicht sofort mit dem getätigten Umsatz belastet. Die Maestro-Karte gewährt – wie die Kreditkarten von Barclaycard – ein zinsfreies Zahlungsziel von bis zu zwei Monaten. Die Umstellung auf Maestro erfolgt sukzessive bis Ende des Jahres. Die neuen Debit-Karten werden dann mit dem Maestro-Logo ausgestattet sein und zusätzlich einen Chip
haben. Für die Kunden ändert sich in der Anwendung der Karte nichts, da die Bezahlung am Terminal gleich bleibt.

Hohe Akzeptanz

In der Vergangenheit wurde Maestro in Deutschland nicht bei allen Händlern akzeptiert, deshalb wurde zusätzlich eine ec-Karte angeboten. Mittlerweile ist durch den Wettbewerb die Akzeptanz von Maestro erheblich gestiegen, so dass eine ausreichende Akzeptanz gewährleistet ist. „Bei über 90 Prozent der großen Händler ist es möglich, mit Maestro zu bezahlen“, sagt Britta Schichler, Mitglied der Geschäftsführung von Barclaycard.

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Veröffentlicht am 27. Juli 2010
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